Die Münchner Kirchenführer Kardinal Reinhard Marx und Regionalbischof Christian Kopp betonten zu Ostern die Themen Hoffnung, Frieden und die Überwindung von Machtmissbrauch, angesichts globaler Krisen und einer Vertrauenskrise in Institutionen.
Für den diesjährigen Karfreitags-Kreuzweg im historischen Kolosseum hat Papst Franziskus erstmals persönlich die Meditationstexte verfasst. Dies markiert eine Abkehr von der jüngeren Praxis, die Texte von jungen Menschen oder Personen aus Konfliktregionen schreiben zu lassen. Stattdessen richtet sich der Papst auf eine universelle, tiefgründige spirituelle Besinnung auf das Leiden Christi aus, um angesichts globaler Konflikte eine allgemein gültige Botschaft der Einkehr zu vermitteln.
Papst Leo XIV. führte heute zum ersten Mal die traditionelle Karfreitagsprozession in Rom an. Tausende Gläubige versammelten sich bei diesem bedeutsamen Ereignis, bei dem der Papst zur Solidarität und zum Frieden aufrief und die Botschaft des Leidenswegs Christi betonte.
Ein bislang unbekannter Osterbrief von Papst Leo dem Großen aus dem 5. Jahrhundert wurde in der Vatikanischen Bibliothek entdeckt. Das Schriftstück gibt neue Einblicke in die komplizierte Geschichte der Osterdatierung und die Bemühungen Leos I., die christliche Welt kalendarisch zu vereinheitlichen.
Erzbischof Ivan Jurkovic, Vertreter des Heiligen Stuhls bei der UN in Genf, mahnte bei einer Konferenz eindringlich zum Schutz religiöser Stätten. Er bezeichnete Angriffe als unmoralisch und völkerrechtswidrig, verwies auf jüngste Attentate weltweit und forderte eine Bekräftigung der Menschenrechte auf Gedanken- und Religionsfreiheit.