Psychologie

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Wohlfühl-Erschöpfung: Wenn das Streben nach Glück zur Last wird

Der Artikel beleuchtet das Phänomen der „Wohlfühl-Erschöpfung“, bei der das ständige Streben nach Glück und Selbstoptimierung paradoxerweise zu Überforderung und Müdigkeit führt. Er erklärt die Ursachen wie gesellschaftlichen Druck und soziale Medien sowie die Symptome dieses modernen Zustands, der sich vom Burnout unterscheidet. Der Text plädiert für das Akzeptieren von Unvollkommenheit und realistische Erwartungen als Ausweg aus dieser Spirale.

Fitness-Apps unter der Lupe: Wie sie unsere Motivation wirklich beeinflussen

Fitness-Apps versprechen mehr Bewegung, bergen aber auch Risiken für unsere Motivation. Experte Prof. Jörg B. Schulz erklärt, wie Gamification und soziale Elemente zwar motivieren können, aber auch extrinsische Motivation fördern und Druck erzeugen. Er gibt praktische Tipps für den bewussten Umgang, damit Apps die intrinsische Motivation stärken und nicht ersetzen.

Mitmenschliches Gefühl ist trainierbar: Erkenntnisse aus der Hirnforschung

Aktuelle Forschungsergebnisse legen nahe, dass Mitgefühl gezielt trainiert werden kann. Studien der Stanford University und des Max-Planck-Instituts zeigen, dass Meditationspraxis die Aktivität in relevanten Hirnregionen verändert, prosoziales Verhalten fördert und die eigene Stressreaktion auf fremdes Leid mindert. Mitgefühl, definiert als der Wunsch, Leid zu lindern und aktiv zu helfen, unterscheidet sich dabei von reiner Empathie und stärkt die mentale Widerstandsfähigkeit.

Mitgefühl entwickeln: Ist Empathie erlernbar und wie gelingt es?

Empathie, die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, ist entgegen mancher Annahme nicht nur angeboren, sondern auch erlernbar. Durch Methoden wie aktives Zuhören, Perspektivwechsel, Achtsamkeit und das Erweitern des emotionalen Wortschatzes lässt sich Mitgefühl gezielt fördern. Trainingsprogramme belegen die Wirksamkeit solcher Ansätze, die zu stärkeren Beziehungen, verbesserter Kommunikation und einem harmonischeren gesellschaftlichen Miteinander führen. Empathie ist eine wesentliche Kompetenz für persönliche und berufliche Erfolge, die kontinuierlich weiterentwickelt werden kann.

Daniel Haas über Burnout: Soziale Medien – Ein Katalysator für Isolation

Daniel Haas, ehemaliger Fußballprofi und jetziger Journalist, beleuchtet nach seinem Burnout die problematische Rolle sozialer Medien. Er bezeichnet sie als einen „brutalen Einsamkeitsbooster“, der durch ständigen Vergleich und das Streben nach externer Bestätigung zu Isolation und Selbstzweifeln führt, statt echte Verbindungen zu schaffen. Haas plädiert für einen bewussteren Umgang mit digitalen Plattformen und eine Rückkehr zu authentischen menschlichen Interaktionen.