Zum traditionellen Tag der Arbeit rufen Gewerkschaften in Berlin und Brandenburg zu Demonstrationen auf, um gegen drohenden Stellenabbau und für mehr Arbeitsplatzsicherheit zu protestieren. Im Fokus stehen unter anderem die Situation bei Siemens Mobility und Bombardier sowie die Forderung nach Investitionen in Bildung und eine gerechte Energiewende.
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland verharrt im April über drei Millionen, trotz eines leichten Rückgangs. Die Bundesagentur für Arbeit meldet 2.753.000 Erwerbslose, was 168.000 mehr als im Vorjahr sind. Die schwache Frühjahrsbelebung wird auf die anhaltende wirtschaftliche Schwäche zurückgeführt, obgleich der Arbeitsmarkt generell als robust gilt.
Trotz zahlreicher offener Stellen in Thüringen kämpfen ältere und langzeitarbeitslose Menschen weiterhin um einen Job. Die Arbeitslosenquote stieg leicht an, während Vorurteile und fehlende Qualifikationen die Wiedereingliederung erschweren. Eine saisonale Verbesserung wird erwartet, doch bleibt der Bedarf an gezielter Qualifizierung hoch.
Cem Ince, Betriebsrat bei Volkswagen, erläutert die tiefe Verankerung der 'Friedensklausel' im Unternehmen. Er betont, dass die meisten VW-Arbeiter die Waffenproduktion ablehnen, was nicht nur eine historische Tradition, sondern eine gelebte Überzeugung der Belegschaft ist, die sich auch in Zeiten verstärkter Rüstungsdiskussionen gegen eine Umstellung auf Militärgüter wehrt.
Eine neu eingeführte Software des SECO überfordert die Schweizer Arbeitslosenkassen, führt zu technischen Problemen und Verzögerungen bei Leistungszahlungen. Mitarbeiter beklagen eine erhöhte Arbeitslast und Systemabstürze, während Forderungen nach dringenden Nachbesserungen laut werden.