Ein bedeutender Schritt in BMWs Elektrostrategie neigt sich dem Ende zu: Die Produktion des innovativen BMW i3 wird eingestellt, und ein direkter Nachfolger ist nicht vorgesehen. Nach neun erfolgreichen Jahren und rund 250.000 verkauften Einheiten verabschiedet sich der i3. Seit seiner Markteinführung im Jahr 2013 etablierte er sich als wegweisendes Modell für die Elektromobilität, obwohl sein unkonventionelles Design anfangs kontrovers diskutiert wurde. Besondere Merkmale waren seine leichte Carbon-Fahrgastzelle, die Verwendung nachhaltiger Materialien im Innenraum und seine ausgeprägte Agilität, die ihn zum idealen Stadtfahrzeug machte. Obwohl der i3 keine direkte Neuauflage erhält, wird sein Erbe durch andere elektrische Modelle von BMW fortgeführt. Fahrzeuge wie der iX1, iX3, i4 und der iX übernehmen seine Vorreiterrolle, setzen jedoch auf eine konventionellere Design- und Plattformstrategie. Die "i"-Marke bleibt zwar bestehen, künftige Elektrofahrzeuge von BMW basieren jedoch größtenteils auf bestehenden Verbrenner-Plattformen, wie beispielsweise der i4, der auf dem 4er Gran Coupé aufbaut. Der i3 leistete Pionierarbeit und ebnete den Weg für das heutige, breite Spektrum an elektrifizierten Fahrzeugen des Münchner Herstellers. Es ist wichtig zu beachten, dass der ursprüngliche i3 Fließheck nicht mit der ausschließlich in China angebotenen i3 Limousine verwechselt werden darf, die eine elektrische Version des 3er Sedans darstellt. Mit dem Produktionsende des originalen i3 geht somit eine Ära eines einzigartigen und visionären Elektrofahrzeugs zu Ende.