Der deutsche Tennisspieler Alexander Zverev hat es abermals nicht geschafft, ein Endspiel bei einem bedeutenden Turnier zu erreichen. Beim Masters-Turnier in Monte Carlo unterlag der Olympiasieger aus Hamburg im Halbfinale dem formstarken Italiener Jannik Sinner. Sinner, der aktuell die Nummer zwei der Weltrangliste ist, entschied die Partie souverän mit 6:4 und 6:2 für sich. Zverev, der zuvor im Turnierverlauf beeindruckende Leistungen gezeigt hatte, fand in seinem Kontrahenten Sinner seinen Meister. Der Italiener diktierte während der gesamten Begegnung das Tempo und stellte seine exzellente Verfassung unter Beweis, wodurch er seine Erfolgsserie in dieser Saison fortsetzte. Für Zverev bedeutet dies das dritte Halbfinal-Aus in dieser Saison, nachdem er bereits in Miami und Dubai in dieser Phase des Wettbewerbs ausgeschieden war. Trotz der Niederlage kann Zverev positive Aspekte aus seinem Auftritt in Monte Carlo ziehen, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Sandplatzsaison, einschließlich der French Open. Das Erreichen des Halbfinales eines Masters 1000-Events stellt nach jüngsten Schwierigkeiten eine deutliche Verbesserung dar. Jannik Sinner hingegen zieht ins Finale ein, wo er auf den Griechen Stefanos Tsitsipas treffen wird. Tsitsipas hatte zuvor im Halbfinale überraschend den Weltranglistenersten Novak Djokovic besiegt. Die Auseinandersetzung zwischen Zverev und Sinner dauerte etwa eine Stunde und 40 Minuten. Zverev hatte Probleme mit seiner ersten Aufschlagquote und unterliefen mehr unerzwungene Fehler als seinem Gegner. Sinners beständiges Grundlinienspiel und seine kraftvollen Schläge waren entscheidend für seinen Triumph. Zverev würdigte Sinners starke Leistung und räumte ein, dass dieser an jenem Tag schlichtweg der bessere Spieler gewesen sei. Dieses Ergebnis festigt Sinners Position als einer der Top-Anwärter auf der ATP Tour, während sich Zverev nun neu sammeln und auf die kommenden Sandplatzturniere vorbereiten muss.