Union Berlin sichert sich in letzter Minute den Sieg
Im Ringen um den Verbleib in der Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Union Berlin einen äußerst bedeutsamen Erfolg erzielt. Die "Eisernen" besiegten Eintracht Frankfurt mit 2:1 (1:1), wobei der entscheidende Treffer erst in der Nachspielzeit fiel. Nach dem Spiel am Samstagabend betonte Union-Cheftrainer Nenad Bjelica: "Dieser Sieg war von enormer Bedeutung, auch für die Einstellung des Teams. Er war zudem völlig verdient."
Die Heimmannschaft startete vielversprechend in die Begegnung. Bereits nach elf Minuten sorgte Kevin Volland für die Führung der Köpenicker. Die anfängliche Freude hielt jedoch nicht lange an. Nachdem Ansgar Knauff auf der rechten Seite durchgebrochen war und zu Farès Chaibi passte, dessen Schuss nach einem Beintunnel am Pfosten landete, nutzte Junior Dina Ebimbe den Abpraller zum Ausgleich in der 29. Minute.
Die zweite Halbzeit gestaltete sich ereignisarm. Beide Teams taten sich schwer damit, nennenswerte Torchancen zu kreieren. Die größte Gelegenheit für die Gäste aus Hessen vergab Marmoush, als er einen freien Kopfball deutlich neben das Gehäuse setzte. Der entscheidende Moment zugunsten Unions ereignete sich in der dritten Minute der Nachspielzeit. Aaronson köpfte nach einem Freistoß das vielumjubelte 2:1. Eine Überprüfung durch den Video-Assistenten aufgrund einer potenziellen Abseitsposition bestätigte die Gültigkeit des Treffers.
Durch diesen Erfolg rückt Union auf den 13. Tabellenrang vor und verschafft sich damit einen Acht-Punkte-Vorsprung auf den Relegationsplatz. Frankfurt verweilt weiterhin auf dem sechsten Platz. Die nächste Herausforderung erwartet Union am kommenden Wochenende auswärts beim VfB Stuttgart.