Ungewöhnlicher Abzug: RB Leipzigs Ultras verlassen Bremer Stadion vor Schlusspfiff aus Protest
Die Ultras von RB Leipzig sorgten für Aufsehen, als sie das Weserstadion in Bremen noch vor dem offiziellen Abpfiff der Partie verließen. Der Hintergrund dieser ungewöhnlichen Aktion war ein grundsätzlicher Protest gegen die Austragung von Bundesliga-Spielen am Montagabend. Diese Praxis stieß bei vielen Fangruppen bundesweit auf große Ablehnung, und die Leipziger Ultras demonstrierten ihre Solidarität mit dieser Bewegung. Berichten zufolge verließen die Anhänger das Stadion in der 88. Spielminute des Duells gegen Werder Bremen. Trotz des möglichen Spielstandes – die Mannschaft befand sich mutmaßlich auf Siegeskurs oder hatte ein positives Ergebnis gesichert – hielten die Ultras an ihrer prinzipiellen Haltung fest. Diese beharrlichen Fanproteste über Jahre hinweg führten schließlich dazu, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Abschaffung der Montagsspiele ab der Saison 2021/22 verkündete. Die Aktion der Leipziger war somit ein klares Zeichen des andauernden Widerstands gegen die kommerziellen Interessen, die ihnen zufolge über die Fankultur gestellt wurden.