Trumps Handelsoffensive: USA leitet Zolluntersuchung gegen EU und China ein
Im März 2026, nach der Rückkehr von Donald Trump ins Amt des US-Präsidenten, hat die amerikanische Regierung eine weitreichende Handelsuntersuchung nach Abschnitt 301 des Trade Act von 1974 gegen die Europäische Union und China eingeleitet. Diese Maßnahme könnte die globalen Handelsbeziehungen erheblich eskalieren und droht mit der Einführung massiver neuer Zölle auf Importe aus beiden Regionen.
Die Untersuchung konzentriert sich auf angebliche unfaire Handelspraktiken. Insbesondere werden die EU-Industriepolitik im Automobil-, Stahl- und Pharmasektor sowie die staatlich subventionierten chinesischen Unternehmen unter die Lupe genommen. Trump argumentiert, diese Praktiken würden amerikanische Arbeitsplätze und Industrien gefährden, und beabsichtigt, mithilfe des 'America First'-Ansatzes die heimische Wirtschaft zu schützen.
Aus Brüssel wird die Einleitung der Untersuchung mit Verärgerung und Sorge betrachtet. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Handelskommissar Valdis Dombrovskis haben umgehend Protest eingelegt und die Maßnahme als ungerechtfertigt und im Widerspruch zu den Prinzipien des fairen Handels bezeichnet. Die EU bereitet sich auf mögliche Vergeltungsmaßnahmen vor und betont die Notwendigkeit, die transatlantischen Beziehungen nicht weiter zu beschädigen. Gleichzeitig wird die strategische Autonomie Europas gestärkt, um unabhängiger von externen Handelsschocks zu werden.
Von China wird eine heftige Reaktion erwartet. Peking hat in der Vergangenheit gezeigt, dass es auf US-Zölle mit eigenen Importabgaben und anderen handelspolitischen Instrumenten antwortet. Experten befürchten eine erneute Eskalation eines Handelskonflikts, der bereits während Trumps erster Amtszeit erhebliche wirtschaftliche Turbulenzen verursachte.
Innerhalb der Vereinigten Staaten zeigen sich die Meinungen gespalten. Während Teile der Industrie und einige Wähler die Schutzmaßnahmen befürworten, warnen führende Ökonomen vor den negativen Auswirkungen für die US-Wirtschaft. Sie befürchten höhere Verbraucherpreise, Störungen globaler Lieferketten und eine Verringerung der Exportmöglichkeiten für amerikanische Unternehmen. Auch große Konzerne äußern Besorgnis über die Unsicherheit und die potenziellen Kosten, die mit einer Handelskriegs-Eskalation einhergehen würden.
Die internationale Gemeinschaft blickt mit großer Besorgnis auf die Entwicklungen. Ein umfassender Handelskrieg zwischen den drei größten Wirtschaftsblöcken der Welt – den USA, der EU und China – könnte das globale Wirtschaftswachstum empfindlich treffen und die geopolitische Lage weiter destabilisieren. Die EU bekräftigt derweil ihren Plan, durch Diversifizierung der Handelsbeziehungen und Stärkung des Binnenmarktes widerstandsfähiger gegen solche externen Schocks zu werden.