Am Mittwoch versammelten sich Transport- und Logistikunternehmen aus den Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt in der Leipziger Innenstadt, um ihren Unmut über die gestiegenen Treibstoffpreise öffentlich zu machen. Ein Konvoi von etwa 40 Lastkraftwagen bewegte sich auf dem Innenstadtring, wie die Polizei mitteilte. Die Teilnehmer bekundeten ihren Protest nicht nur gegen erhöhte Kraftstoffkosten, sondern auch gegen gestiegene Mautgebühren, so die Informationen der Polizeidirektion. Die Aktion wurde von der Initiative „Speditionen und Fuhrunternehmen Sachsen“ organisiert. Die Vertreter der Speditionsbranche äußerten Kritik daran, dass sie die immensen Kostensteigerungen nicht vollständig an ihre Kunden weiterreichen können. Der Lastwagen-Konvoi startete gegen 9:30 Uhr im Stadtteil Mockau, fuhr anschließend über den innerstädtischen Ring und fand seinen Abschluss mit einer Kundgebung auf dem Augustusplatz gegen 11:00 Uhr. Die anwesenden Lkw-Fahrer und Spediteure appellieren an die Politik, Maßnahmen zur Senkung der Energiepreise zu ergreifen, um die Konkurrenzfähigkeit der regionalen Transportfirmen zu erhalten. Sie befürchten, dass die dauerhaft hohen Kosten die wirtschaftliche Grundlage zahlreicher kleiner und mittlerer Unternehmen gefährden. Der Polizeidienst begleitete den gesamten Konvoi und stellte einen geordneten Ablauf sicher. Nach Angaben der Beamten kam es während des Protests zu keinen größeren Verkehrsbeeinträchtigungen.