Tragisches Eigentor in der zehnten Nachspielminute: Heidenheim verpasst Pokal-Coup gegen Bayern
Im Viertelfinale des DFB-Pokals bot sich den Zuschauern ein denkwürdiges Spektakel, bei dem der 1. FC Heidenheim eine historische Sensation gegen den FC Bayern München nur um Haaresbreite verfehlte. Das mit 4:5 (2:1) ausgegangene Match glich einer wahren Achterbahnfahrt der Emotionen. Die Heidenheimer, ein Team aus der zweiten Liga, führten zur Halbzeitpause überraschend mit 2:1. Nach dem Seitenwechsel bewiesen sie eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit und kämpften sich immer wieder ins Spiel zurück, selbst nachdem die Bayern zwischenzeitlich die Führung übernommen hatten. Der Höhepunkt der Dramatik ereignete sich tief in der Verlängerung: In der zehnten Minute der Nachspielzeit, als Heidenheim noch auf einen möglichen Erfolg hoffen durfte oder gar in Führung lag, führte ein überaus unglückliches Eigentor zum 3:3-Ausgleich für den FC Bayern. Dieser extrem späte und schmerzhafte Rückschlag zerschlug die Träume des tapferen Außenseiters von einer möglichen Verlängerung oder gar einem sensationellen Sieg. Obwohl der 1. FC Heidenheim für seine furchtlose und leidenschaftliche Darbietung von Fans und Fachwelt gleichermaßen gefeiert wurde, bleibt die leise Wehmut über eine greifbar nahe, doch letztlich verpasste Sensation.