Am Samstag, dem 3. Februar, ereignete sich am Hoadl im Skigebiet Axamer Lizum ein tragischer Lawinenabgang. Dabei kam ein 31 Jahre alter Österreicher ums Leben, nachdem er von den Schneemassen erfasst wurde. Trotz sofortiger Reanimationsversuche durch eine zufällig anwesende Notärztin sowie die rasch eintreffende Bergrettung konnte sein Leben nicht mehr gerettet werden. Der folgenschwere Zwischenfall ereignete sich im freien Gelände, abseits der gesicherten und präparierten Pisten. Der Verunglückte war in Begleitung eines Freundes unterwegs, als sich die Lawine plötzlich löste. Sein Begleiter wurde ebenfalls von der Lawine erfasst, konnte sich jedoch mit leichten Verletzungen selbst befreien. Er war es, der umgehend die Rettungskräfte alarmierte. Eine weitere Suche nach möglichen verschütteten Personen wurde aus Sicherheitsgründen eingestellt, da keine Anhaltspunkte für weitere Beteiligte vorlagen. Zum Zeitpunkt des Unglücks galt die Lawinenwarnstufe 3, die als „erheblich“ eingestuft wird und vor der Gefahr von spontanen Lawinenabgängen, insbesondere an steilen Hängen und in bewaldeten Gebieten, warnt. Die zuständigen Behörden weisen wiederholt auf die Gefahren außerhalb der markierten Abfahrten hin und mahnen eindringlich zu erhöhter Vorsicht.