Die Tischtennis-Ikone Timo Boll (43) gewährte im BILD-Podcast „May Way“, moderiert von Jörg May, Einblicke in seine außergewöhnliche Laufbahn, seine mentale Verfassung und die bevorstehenden Olympischen Spiele in Paris. **Rekordteilnahme in Paris** In Paris wird Boll zum siebten Mal bei Olympischen Spielen antreten, was ihn zum ältesten deutschen Olympiateilnehmer macht. Viele waren von seiner Nominierung überrascht, da er in den vergangenen Jahren mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Er selbst präsentiert sich jedoch in Topform und voller Tatendrang. **Mentale Stärke als Erfolgsfaktor** Ein Kernthema des Gesprächs war seine furchtlose Haltung gegenüber Niederlagen. „Ich hatte nie Angst zu verlieren“, erklärte Boll. Er legte Wert darauf, dass sein Fokus stets darauf lag, seine maximale Leistung abzurufen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, unabhängig vom Spielausgang. Diese Einstellung habe ihm geholfen, Drucksituationen zu bewältigen und seine bemerkenswert lange Karriere zu gestalten. **Die Balance zwischen Routine und Innovation** Boll äußerte sich auch zur Bedeutung von Erfahrung im Leistungssport. Während jüngere Athleten oft durch ihre Dynamik und innovative Spielweisen beeindrucken, bringt er die Gelassenheit und taktische Finesse eines Routiniers ein. Diese einzigartige Kombination sei eine wertvolle Bereicherung für das Team. **Blick in die Zukunft** Obwohl die Spiele 2024 einen Höhepunkt darstellen, denkt Boll noch nicht an ein Ende seiner aktiven Karriere. Er genießt den Sport weiterhin mit großer Leidenschaft und kann sich gut vorstellen, dem Tischtennis auch nach seiner aktiven Zeit in einer anderen Rolle verbunden zu bleiben. Im Podcast teilte er zudem persönliche Eindrücke aus seinem Privatleben und betonte die Unterstützung seiner Familie, die ihm stets Rückhalt biete. **Fazit** Timo Boll bestätigt seinen Status als Ausnahmesportler im deutschen Raum, dessen mentale Robustheit und tief verwurzelte Begeisterung für den Tischtennissport unübersehbar sind.