Starke Allianz für die Eifelstrecke: Länder und Bahn forcieren Ausbau und Elektrifizierung
Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Bahn haben sich entschlossen, die Eifelstrecke umfassend zu modernisieren und zu elektrifizieren. Eine gemeinsame Stellungnahme unterstreicht die Dringlichkeit, die Zugverbindung zwischen Köln und Trier für kommende Generationen leistungsfähig zu gestalten. Die im Sommer 2021 durch Flutschäden stark beeinträchtigte Trasse soll nicht lediglich instandgesetzt, sondern grundlegend erneuert werden.
Ein Hauptanliegen besteht darin, die komplette Strecke zu elektrifizieren, um einen umweltfreundlicheren und leistungsfähigeren Schienenverkehr zu realisieren. Zudem wird die Option eines durchgängigen zweigleisigen Ausbaus evaluiert, um die Kapazität und die Betriebssicherheit der Verbindung signifikant zu steigern. Diese Maßnahmen sollen gleichermaßen dem lokalen Pendleraufkommen und dem Fernreiseverkehr dienen.
Die Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (Nordrhein-Westfalen) und Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz) betonten die fundamentale Rolle der Eifelstrecke für die Mobilität der regionalen Bevölkerung und drängten auf eine zügige Realisierung der Renovierungsvorhaben. Die Deutsche Bahn bekundete ebenfalls ihre uneingeschränkte Unterstützung und sicherte die Bereitstellung der erforderlichen finanziellen Mittel für die Projektierungs- und Errichtungsphasen zu. Das Gesamtvolumen der Investitionen für dieses umfangreiche Vorhaben könnte einen hohen dreistelligen Millionenbetrag erreichen, wobei auch finanzielle Zuschüsse des Bundes erwartet werden.
Das Vorhaben hat zum Ziel, die Eifelstrecke als essentielle Verkehrsader zu kräftigen und sie für künftige Herausforderungen, speziell bezüglich des Klimaschutzes und der Attraktivität des Bahnverkehrs, zu rüsten. Von der Modernisierung wird erwartet, dass sie zu verkürzten Reisezeiten und einer generell verbesserten Anbindung der Eifelregion beiträgt.