Frankfurt am Main bewirbt sich um den prestigeträchtigen Titel der World Design Capital für das Jahr 2026. Eine vielversprechende Unterstützung für dieses Vorhaben kommt aus Spanien, genauer gesagt von der Asociación Española de Ciudades Creativas y del Diseño (ACCG). Deren Präsident, Ricardo Marín, hat angekündigt, einen aktiven Beitrag zur Bewerbung Frankfurts zu leisten und plant eine enge Zusammenarbeit. Marín betont die zentrale Rolle von Design als treibende Kraft für die Entwicklung von Städten und Volkswirtschaften. Angesichts der erfolgreichen Erfahrung Valencias als World Design Capital 2022 und Madrids Ambitionen, sich ebenfalls um diesen Titel zu bewerben, sieht die ACCG eine bedeutende Chance für eine transnationale Kooperation. Eine konkrete Idee ist die Einrichtung eines "Spanischen Pavillons" oder einer vergleichbaren Ausstellungsfläche in Frankfurt. Dort könnten spanische Designkompetenzen und innovative Projekte vorgestellt werden, um potenzielle internationale Partner anzuziehen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Diese Initiative erfährt volle Unterstützung vom spanischen Generalkonsulat in Frankfurt. Generalkonsul Antonio Casado Rigalt unterstreicht die Wichtigkeit solcher Projekte für die Stärkung der europäischen Zusammenarbeit und die Steigerung der Sichtbarkeit spanischer Städte. Er sieht darin eine exzellente Gelegenheit, die designorientierten Städte Spaniens zu präsentieren und den Austausch von Wissen und Best Practices zu fördern. Die ACCG, ein Netzwerk von 20 spanischen "Kreativ- und Designstädten", hat es sich zur Aufgabe gemacht, Design als strategisches Instrument für urbane Transformation und wirtschaftliches Wachstum zu etablieren. Durch die Verknüpfung von Talenten, Ressourcen und Visionen möchte der Verband einen Mehrwert für alle beteiligten Städte schaffen und ihre Position auf der internationalen Bühne stärken. Die geplante Zusammenarbeit mit Frankfurt ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg, um die Bedeutung von Design über nationale Grenzen hinweg zu unterstreichen.