SC Freiburg erlebt bitteres spätes Erwachen gegen Braga
Der SC Freiburg hat in der UEFA Europa League eine enttäuschende Niederlage hinnehmen müssen. Gegen Sporting Braga verspielten die Breisgauer eine komfortable Zwei-Tore-Führung und unterlagen schlussendlich mit 2:3. Ein spätes Gegentor besiegelte das Schicksal der Freiburger und sorgte für Ernüchterung im Lager des Bundesligisten.
Die Partie in Braga begann vielversprechend für das Team von Trainer Christian Streich. Nach einer starken ersten Halbzeit, in der die Freiburger Dominanz zeigten, stand es zur Pause 2:0. Vincenzo Grifo brachte seine Mannschaft per Elfmeter in Führung, gefolgt von einem weiteren Treffer durch Roland Sallai, der die gute Leistung der Gäste krönte und eine komfortable Ausgangslage für den zweiten Durchgang schuf. Alles schien auf einen Auswärtssieg hinauszulaufen.
Doch die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einem Albtraum für den SC Freiburg. Sporting Braga, angetrieben von den eigenen Fans, zeigte eine beeindruckende Reaktion und drehte die Partie komplett. Simon Banza erzielte den Anschlusstreffer für die Portugiesen und gab den Gastgebern neuen Schwung. Kurz darauf gelang Álvaro Djaló der Ausgleich, der die Partie wieder völlig offen gestaltete. Die Freiburger Defensive, die zuvor stabil gestanden hatte, fand nun kaum noch Zugriff.
Der Schockmoment für Freiburg kam in der Schlussphase der Begegnung. In der 87. Minute war es Vitinha, der das entscheidende Tor für Braga erzielte und damit die fulminante Aufholjagd der Portugiesen krönte. Das späte Gegentor zerstörte alle Hoffnungen der Freiburger auf mindestens einen Punktgewinn und bescherte ihnen eine unnötige Niederlage. Die Mannschaft musste sich nach einer vielversprechenden ersten Hälfte am Ende geschlagen geben und fährt ohne Punkte aus Braga nach Hause. Diese Niederlage ist ein Rückschlag im Kampf um die Spitzenposition in der Gruppe.