Dresden (dpa/sn) – Die akademischen Einrichtungen im Freistaat Sachsen haben seit dem Jahr 1990 mehr als 1.100 neue Unternehmen ins Leben gerufen. Diese Bilanz teilte das sächsische Wissenschaftsministerium am Montag in Dresden mit. Die Daten zeigen, dass die Bereitschaft zur Unternehmensgründung in den letzten Jahren merklich zugenommen hat. Besonders erfolgreich sind dabei die Sektoren Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie die Biowissenschaften (Life Sciences). Berichten zufolge haben diese Start-ups über 12.000 Arbeitsplätze geschaffen und leisten einen bedeutenden Beitrag zur ökonomischen Entwicklung des Bundeslandes. Sachsen etabliert sich somit zunehmend als wichtiger Standort für Innovation und Unternehmensgründungen. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) betonte die entscheidende Rolle der Hochschulen als Ideenschmieden und als treibende Kraft für Technologietransfer und wirtschaftliche Erneuerung. Er kündigte an, dass die bestehenden Förderprogramme weiter ausgebaut werden, um noch mehr Ausgründungen zu unterstützen und den Übergang von der wissenschaftlichen Forschung zur praktischen Anwendung zu vereinfachen. Die enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sei dabei ein zentrales Element des Erfolgs. Die zugrunde liegenden Zahlen stammen aus einer aktuellen Untersuchung, die im Auftrag des Ministeriums durchgeführt wurde.