Sachsens Forstminister zum Tag des Waldes: Stabile Wälder sichern Arbeitsplätze und Klimaschutz
Anlässlich des jährlich begangenen Internationalen Tages des Waldes, der die vielschichtige Bedeutung dieser Ökosysteme für unseren Planeten hervorhebt, hat Sachsens Forstminister Wolfram Günther (Bündnis 90/Die Grünen) am Mittwoch in Dresden die essenzielle Rolle gesunder und robuster Wälder für die Bewahrung von Arbeitsplätzen und den effektiven Klimaschutz im Freistaat bekräftigt.
Günther hob hervor, dass Wälder weit mehr als nur Lebensräume und Orte der Erholung sind; sie stellen auch bedeutende Wirtschaftsfaktoren dar und agieren als entscheidende Kohlendioxidspeicher. Trotz ihrer unverzichtbaren Funktionen leiden die sächsischen Wälder jedoch massiv unter den Konsequenzen des Klimawandels, was sich in lang anhaltenden Dürreperioden, zerstörerischen Stürmen und einem verstärkten Befall durch Schädlinge wie den Borkenkäfer manifestiert.
Angesichts dieser Herausforderungen betonte der Minister die dringende Notwendigkeit einer Transformation hin zu klimastabilen Mischwäldern. Diese Umgestaltung wird vom Freistaat umfassend unterstützt. Allein im vergangenen Jahr wurden über 15 Millionen Euro an Fördermitteln für die Waldentwicklung und -pflege zur Verfügung gestellt, um diesen Wandel voranzutreiben und die Widerstandsfähigkeit der Wälder zu stärken.
Die Forst- und Holzwirtschaft spielt in Sachsen eine zentrale ökonomische Rolle und ist ein wichtiger Arbeitgeber, insbesondere in den ländlichen Gebieten. Die Erhaltung und Förderung gesunder Wälder trägt somit direkt zur Sicherung dieser Arbeitsplätze bei. Das übergeordnete Ziel ist es, die sächsischen Wälder resilienter für zukünftige klimatische Veränderungen zu machen und ihre vielfältigen Funktionen – von der Ökologie über die Wirtschaft bis hin zur Erholung – für kommende Generationen zu bewahren und nachhaltig zu sichern.