Österreichs EM-Auftakt gegen Frankreich: Rangnick setzt auf bewährtes Personal
Am Montag um 21:00 Uhr (live in ORF 1) erwartet das österreichische Fußball-Nationalteam in Düsseldorf eine anspruchsvolle Aufgabe. Im Rahmen des ersten Gruppenspiels der Europameisterschaft in Deutschland misst sich das Team von Trainer Ralf Rangnick mit dem als Titelanwärter gehandelten Frankreich. Der deutsche Nationalcoach hatte bereits am Sonntag signalisiert, dass er auf Stabilität setzt und folglich auf die etablierten Spieler zurückgreifen wird.
Die Anfangsformation wird voraussichtlich keine größeren Neuerungen aufweisen. Es wird erwartet, dass Österreich mit einer defensiven Viererkette aufläuft, mit Patrick Pentz im Tor. Das Mittelfeld wird von Konrad Laimer, Nicolas Seiwald und Christoph Baumgartner besetzt sein, wobei Letzterem eine vorrückendere Position zugedacht ist. Im Angriff dürfte Michael Gregoritsch als klassischer Mittelstürmer fungieren. Marcel Sabitzer wird wohl entweder als Box-to-Box-Spieler (Achter) oder auf dem linken Flügel starten, während Romano Schmid die aussichtsreichste Option für die rechte Seite ist.
Rangnick hob die individuelle Stärke der französischen Mannschaft hervor, äußerte aber zugleich großes Vertrauen in die Kompetenzen seines eigenen Teams. „Uns ist bewusst, dass Frankreich zu den Turnierfavoriten zählt, doch wir besitzen unsere eigenen Vorzüge und werden bestrebt sein, diese im Spiel zu demonstrieren“, erklärte der Nationaltrainer. Er fügte hinzu, dass die Mannschaft optimal vorbereitet sei und der bevorstehenden Herausforderung mit Freude entgegensieht.
Dem Bundestrainer ist die Relevanz des Auftaktspiels nicht unbekannt. „Ein vielversprechender Beginn ist stets von Bedeutung, jedoch handelt es sich hierbei nicht um ein Ausscheidungsspiel. Selbst im Falle einer Niederlage ist das Turnier noch nicht entschieden“, stellte er fest. Nichtsdestotrotz werde man alles daransetzen, das Turnier mit einem positiven Ausgang zu beginnen und dadurch Selbstvertrauen für die nachfolgenden Begegnungen in der Gruppenphase zu sammeln.