Österreichisches Fußball-Nationalteam startet Länderspieljahr in Bratislava
Am kommenden Samstag, dem 23. März, eröffnet die österreichische Fußball-Nationalmannschaft ihr Länderspieljahr 2024 mit einer Begegnung gegen die Slowakei in Bratislava. Für die Auswahl von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick stellt die Partie im Tehelne Pole Stadion (Anpfiff 18:00 Uhr, live auf ORF 1) den ersten von zwei Testspielen im März dar, bevor im Juni die EURO 2024 in Deutschland beginnt. Vier Tage nach dem Match in der Slowakei empfängt das rot-weiß-rote Team in Wien die Türkei.
Mit Blick auf die anstehende Europameisterschaft dient dieses Spiel den Österreichern als wesentlicher Prüfstein. Coach Rangnick muss in dieser Partie auf die erfahrenen Routiniers David Alaba und Marko Arnautovic verzichten; Alaba begleitet das Team jedoch als "verbindende Figur" nach Bratislava. Erfreulicherweise kehren Konrad Laimer und Kevin Danso nach ihren Verletzungspausen in den Kader zurück. Michael Gregoritsch ist aufgrund von Magenproblemen ebenfalls nicht einsatzfähig.
Vor der Abreise nach Bratislava betonte Rangnick die Wichtigkeit eines "guten Starts ins Länderspieljahr". Der ÖFB-Teamchef erklärte: "Wir wollen mit voller Intensität so weitermachen, wie wir im letzten Jahr aufgehört haben. Dies wollen wir im Spiel mit der gleichen Mentalität und Leidenschaft umsetzen, die wir in den Spielen im letzten Herbst gezeigt haben."
Konrad Laimer bestätigte die anhaltend positive Stimmung innerhalb der Mannschaft. Er äußerte: "Es ist eine besondere Mannschaft, eine besondere Generation. Wir verstehen uns hervorragend und haben auch abseits des Spielfelds viel Freude miteinander. Es ist schön, wieder vereint zu sein. Wir möchten diese beiden Spiele als Vorbereitung auf die Europameisterschaft nutzen, und danach geht es erst richtig los."
Nach dem abschließenden Training in Windischgarsten und der Busfahrt in die slowakische Hauptstadt am Freitagabend steht für das ÖFB-Team noch eine letzte Feineinstellung für die Partie auf dem Programm. Diese Begegnung gilt für die Österreicher als wichtiger Gradmesser für die EM-Endrunde, wo sie in der Gruppe D auf namhafte Gegner wie Frankreich, die Niederlande und einen Play-off-Sieger (entweder Polen, Wales, Finnland oder Estland) treffen werden.