In ihrem Eröffnungsspiel bei der Europameisterschaft 2024 musste die österreichische Fußball-Nationalmannschaft am 17. Juni in Düsseldorf eine knappe 0:1-Niederlage gegen Frankreich hinnehmen. Ein unglückliches Eigentor von Maximilian Wöber in der 38. Spielminute gab den Ausschlag zugunsten des amtierenden Vize-Weltmeisters. Obwohl die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick eine engagierte Vorstellung zeigte, blieb ihr der Ausgleichstreffer verwehrt. Die Begegnung im Düsseldorfer Stadion begann mit hoher Intensität. Beide Teams demonstrierten ausgeprägte Laufbereitschaft und bemühten sich, die Kontrolle im Mittelfeld zu erlangen. Frankreich, mit seinem Starspieler Kylian Mbappé an der Spitze, erarbeitete sich zwar die klareren Torchancen, vermochte diese aber vorerst nicht zu verwerten. Mbappé selbst ließ in der ersten Hälfte eine aussichtsreiche Gelegenheit ungenutzt, als er allein auf das Tor des österreichischen Schlussmanns Patrick Pentz zulief. Der letztendlich spielentscheidende Treffer fiel kurz vor dem Halbzeitpfiff: Nach einer Hereingabe von Mbappé bugsierte Wöber den Ball unglücklich ins eigene Netz. Im zweiten Durchgang erhöhte Österreich den Druck und suchte den Ausgleich. Eine der besten Gelegenheiten bot sich Christoph Baumgartner, dessen Schuss jedoch vom französischen Torhüter Mike Maignan abgewehrt wurde. Auch Spieler wie Patrick Wimmer und Michael Gregoritsch sorgten für gefährliche Situationen, doch die Verteidigung der Franzosen zeigte sich stabil. Überschattet wurde die Begegnung in den letzten Minuten durch eine Verletzung von Kylian Mbappé. Nach einer Kollision mit Kevin Danso erlitt der französische Kapitän eine blutende Nase und musste das Feld verlassen. Es wird ein Nasenbeinbruch befürchtet, was seinen Einsatz in den kommenden Partien des Turniers gefährden könnte. Ungeachtet der Niederlage präsentierte sich die österreichische Auswahl kämpferisch und zeigte eine Leistung, auf der sich für die Zukunft aufbauen lässt. Das nächste Gruppenspiel für Österreich ist für Freitag gegen Polen angesetzt.