„No Kings!“-Protestkundgebung in Berlin: Demonstranten versammeln sich am Bebelplatz gegen Trump
Am Freitag versammelten sich Hunderte Menschen auf dem Bebelplatz in Berlin-Mitte, um gegen den Besuch des damaligen US-Präsidenten Donald Trump in der deutschen Hauptstadt zu protestieren. Unter dem Motto „No Kings!“ und „Solidarität gegen Trump“ forderten die Teilnehmer ein Ende seiner Politik und setzten ein Zeichen gegen Rassismus, Sexismus und neoliberale Wirtschaftsansätze.
Die Kundgebung, die von einem breiten Bündnis verschiedener Organisationen wie „Aufstehen gegen Rassismus“ ins Leben gerufen wurde, zog laut Veranstalterangaben bis zu 1.500 Menschen an, während die Polizei von etwa 1.000 Teilnehmern sprach. Trotz der klaren Ablehnung der Trump-Politik verlief die Demonstration friedlich und ohne Zwischenfälle. Sprecherinnen und Sprecher nutzten die Bühne, um ihre Kritik an Trumps Haltung zu Klimaschutz, internationalen Beziehungen und gesellschaftlicher Vielfalt zu artikulieren.
Der historische Bebelplatz, bekannt als Ort der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten, wurde bewusst gewählt, um die Bedeutung des Protests gegen Intoleranz und autoritäre Tendenzen zu unterstreichen. Die Präsenz der Polizei war sichtbar, hielt sich jedoch im Hintergrund, um den Verlauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Eine kleine Gruppe von Trump-Unterstützern versuchte zwar, sich den Protesten anzuschließen, wurde aber von den Beamten auf Distanz gehalten, um Konfrontationen zu vermeiden.
Die Berliner Demonstration reihte sich ein in eine Serie von Protesten, die zeitgleich auch im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg stattfanden. Sie verdeutlichte das globale Unbehagen gegenüber der damaligen amerikanischen Regierung und schickte eine deutliche Botschaft der Opposition aus der deutschen Hauptstadt.