Mario Voigt, Spitzenkandidat der CDU, äußert sich zuversichtlich, dass eine potenzielle, von der CDU geführte Landesregierung Thüringen erfolgreich erneuern kann. Im Deutschlandfunk erklärte Voigt am Donnerstagmorgen: „Wir stehen vor der Chance, mit einer bürgerlichen Mehrheit die Regierung zu bilden.“ Er betonte, dass die Wähler der CDU einen klaren Auftrag zur Modernisierung Thüringens erteilt hätten. Aktuelle Umfragen zur Landtagswahl am 1. September 2024 zeigen die CDU in Thüringen als aktuell stärkste Partei mit einem Zuspruch von ungefähr 20 bis 22 Prozent. Die AfD folgt als zweitstärkste Kraft mit etwa 28 bis 30 Prozent. Die Linke erreicht schätzungsweise 15 bis 17 Prozent, die SPD 7 bis 9 Prozent. Bündnis 90/Die Grünen liegen bei 4 bis 6 Prozent, während die FDP mit 2 bis 3 Prozent die Fünf-Prozent-Hürde unterschreiten würde. Voigt, der zugleich als Landes- und Fraktionschef der CDU fungiert, unterstrich die dringende Notwendigkeit eines Kurswechsels für den Freistaat. Er monierte, dass Thüringen bundesweit bei der Wertschöpfung hinten liege. Des Weiteren verwies er auf eine massive Fachkräftelücke und unzureichende Grundkenntnisse im Rechnen, Lesen und Schreiben bei Schülern. „Unser Problem ist nicht das Wissen um die Probleme, sondern die fehlende Umsetzung von Lösungen“, so Voigt. Seit 2014 wird Thüringen von einer Rot-Rot-Grünen Minderheitsregierung unter Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) geführt. Die AfD hat Voigt in der Vergangenheit wiederholt als möglichen Koalitionspartner ausgeschlossen.