In Kärnten bleiben die meisten Rodelbahnen aufgrund unzureichender Naturschneemengen vorerst geschlossen. Diese Situation enttäuscht zahlreiche Wintersportbegeisterte, die auf winterlichen Rodelspaß gehofft hatten. Einige Betreiber äußern jedoch Optimismus und erwarten, ihre Pisten nach den nächsten Schneefällen umgehend freigeben zu können. Wenige Rodelstrecken stellen Ausnahmen dar, da sie entweder auf Kunstschnee zurückgreifen können oder in höheren Lagen ausreichend Naturschnee aufweisen. Beispielsweise sind die Rodelbahn am Katschberg und jene in Bad Kleinkirchheim durch den Einsatz von Schneekanonen befahrbar. Im Gegensatz dazu sind die Rodelbahnen in der Innerkrems, auf der Turracher Höhe, am Dreiländereck sowie auf der Petzen aufgrund fehlenden Naturschnees nicht zugänglich. Für den Wintertourismus stellt diese Gegebenheit eine erhebliche Belastung dar, da Rodeln zu den besonders geschätzten Freizeitaktivitäten zählt. Die Betreiber betonen, dass die Produktion von Kunstschnee für viele Rodelbahnen weder ökonomisch noch technisch realisierbar ist. Sie sind somit stark von natürlichen Schneefällen abhängig. Es wird dringend empfohlen, sich vor dem Antritt einer Rodelpartie auf den offiziellen Webseiten der jeweiligen Betreiber über den aktuellen Betriebszustand der Bahnen zu informieren.