Linken-Politikerin Reichinnek begrüßt Spahns Mehrwertsteuer-Idee: "Endlich wird unser Vorschlag aufgegriffen"
Der jüngste Vorstoß von Jens Spahn (CDU), die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel zu senken, stößt auf positive Resonanz bei der Linkspartei. Kathrin Reichinnek, stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, äußerte sich erfreut über diese Entwicklung. Sie betonte, dass sie die Bereitschaft der Union begrüße, einen Vorschlag aufzugreifen, der bereits seit Längerem von ihrer Partei gefordert werde.
Reichinnek hob hervor, dass eine solche Maßnahme eine direkte Entlastung für Menschen mit geringem Einkommen bedeuten würde. Sie fügte hinzu, dass die Linke schon seit einiger Zeit argumentiere, dass die Mehrwertsteuer auf unverzichtbare Güter wie Brot und Milch gesenkt werden müsse, um die steigenden Lebenshaltungskosten abzufedern. Die Inflation belaste insbesondere Haushalte mit niedrigeren Einkommen erheblich, da ein größerer Anteil ihres Budgets für Grundbedarf ausgegeben werden müsse. Daher sei die geforderte Anpassung eine sozial gerechte und notwendige Maßnahme.
Die Aussage Reichinneks impliziert, dass die Union mit Spahns Initiative einen Kurswechsel vollzieht und sich nun einem Anliegen widmet, das traditionell eher von linken Parteien vertreten wird. Sie sieht darin eine Bestätigung für die Forderungen ihrer Partei und eine späte, aber willkommene Einsicht in die Notwendigkeit, Haushalte mit niedrigem Einkommen finanziell zu unterstützen.