Kovac nimmt Nagelsmann wegen Beier-Entscheidung ins Visier – Auch BVB-Lage mit "vielen Gründen" beleuchtet
Die Zusammenstellung des Kaders der deutschen Nationalelf durch Bundestrainer Julian Nagelsmann ruft weiterhin kontroverse Meinungen hervor. Besonders die Entscheidung, den Stürmer Maximilian Beier von der TSG Hoffenheim nicht zu nominieren, hat den erfahrenen Ex-Bundesliga-Coach Niko Kovac dazu veranlasst, sich kritisch zu äußern. Kovac zeigte sich am vergangenen Sonntag überrascht und ratlos über Nagelsmanns Wahl. Er hob hervor, dass Beier mit seinen durchweg starken Leistungen und entscheidenden Treffern in der laufenden Spielzeit eine Berufung in den Nationalkader verdient hätte. Nach Kovacs Ansicht sind Beiers Schnelligkeit und seine Fähigkeit, Tore zu erzielen, wesentliche Qualitäten, die im gegenwärtigen Aufgebot möglicherweise zu kurz kommen oder nicht ausreichend vertreten sind. Er betrachtet Beier als einen Akteur, der eine bedeutsame Option für die Angriffsreihe sein könnte und sich diese Chance durch seine Performance redlich verdient hat.
Gleichzeitig gibt es auch bei Borussia Dortmund einiges zu besprechen. Der BVB durchlebt eine Saison voller Höhen und Tiefen und sieht sich mit diversen Schwierigkeiten konfrontiert. Intern wird von „vielen, vielen Gründen“ gesprochen, die zur aktuellen sportlichen Verfassung beitragen – diese reicht von beeindruckenden Auftritten in der Champions League bis zu inkonsistenten Darbietungen in der Bundesliga. Die Verantwortlichen in Dortmund konzentrieren sich darauf, eine größere Stabilität zu erreichen und die gesteckten Saisonziele zu verwirklichen, wobei die Qualifikation für die Champions League oberste Priorität besitzt. Diese Gespräche über den BVB gehen oft einher mit den Diskussionen um die Nationalmannschaft, da auch Akteure aus Dortmund immer wieder im Zentrum von Lob oder Kritik stehen.