Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sieht sich am Ziel seiner langjährigen Bemühungen um ein umfassendes Sportfördergesetz. Aus dem Bundeskanzleramt kommt nun die Zusage, die die lang ersehnte rechtliche Verankerung der Sportförderung in Deutschland ermöglichen soll. Berichten zufolge hat Bundeskanzler Olaf Scholz dem DOSB gegenüber signalisiert, dass die Bundesregierung die Ausarbeitung und Einführung eines solchen Gesetzes aktiv unterstützen wird. Dieses Bekenntnis stellt einen bedeutenden Fortschritt in der deutschen Sportpolitik dar. Der DOSB hatte über viele Jahre hinweg eine stabilere und besser planbare finanzielle Unterstützung für den Leistungs- und Breitensport gefordert. Bislang basierte die Förderung oft auf Einzelentscheidungen oder kurzfristigen Programmen, was die langfristige Strategieplanung für Sportverbände und Vereine erheblich erschwerte. Das geplante Sportfördergesetz soll diese Unsicherheiten beheben und eine verlässliche Grundlage für die zukünftige Entwicklung des gesamten Sports im Land schaffen. Ein zentrales Anliegen ist dabei die offizielle Anerkennung der enormen gesellschaftlichen Bedeutung des Sports sowie die Sicherstellung einer adäquaten finanziellen Unterstützung aus dem Bundeshaushalt. Der DOSB betonte wiederholt, dass ohne eine solche gesetzliche Grundlage der deutsche Sport im internationalen Vergleich an Wettbewerbsfähigkeit verlieren und die Strukturen im Breiten- wie auch Spitzensport darunter leiden könnten. Die konkrete Ausgestaltung des Gesetzesentwurfs steht noch aus, doch das grundsätzliche politische Engagement aus dem Kanzleramt wird als maßgeblicher Erfolg für den organisierten Sport gewürdigt. Es wird erwartet, dass das Gesetz nicht nur die direkten finanziellen Beihilfen regelt, sondern auch weitere wichtige Aspekte wie die duale Karriereförderung von Athletinnen und Athleten, die Modernisierung der Infrastruktur sowie die Förderung der Sportwissenschaften berücksichtigt. Die nun eröffnete Möglichkeit eines Sportfördergesetzes erlaubt dem DOSB und seinen angeschlossenen Verbänden, mit größerer Planungssicherheit in die Zukunft zu blicken und die Fundamente des deutschen Sports nachhaltig zu stärken.