Berlin wurde kürzlich von einem weitreichenden Stromausfall heimgesucht, der tausende Haushalte und Unternehmen in Mitleidenschaft zog. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sprach am Donnerstag im Abgeordnetenhaus sein tiefes Bedauern über die entstandenen Unannehmlichkeiten aus. Er hob hervor, dass die lückenlose Aufklärung der Ursachen und die präventive Vermeidung ähnlicher Vorfälle in der Zukunft höchste Dringlichkeit besitzen würden. Die Unterbrechung, die am Mittwochnachmittag ihren Anfang nahm und sich über mehrere Stunden erstreckte, führte dazu, dass weite Teile des Berliner Westens stillgelegt waren. Ampelanlagen funktionierten nicht, Geschäfte mussten ihre Pforten schließen, und der öffentliche Nahverkehr war teilweise gestört. Fachleute vermuten einen technischen Defekt an einer entscheidenden Versorgungsleitung als Auslöser des Stromausfalls. Wegner erklärte in seiner Ansprache: „Es tut mir aufrichtig leid, dass so viele Berlinerinnen und Berliner von dieser Störung betroffen waren. Die Bedenken der Bevölkerung nehmen wir sehr ernst.“ Er kündigte eine umfassende Untersuchung der Vorkommnisse an und versprach die Einleitung der notwendigen Maßnahmen zur Stärkung der Energieversorgungssicherheit der Hauptstadt. Seitens der Opposition wurden Forderungen nach einer schnellen und transparenten Aufklärung sowie nach konkreten Schritten zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur laut.