Das Bundesland Kärnten profitiert von einer umfangreichen Finanzspritze, die dem Neubau und der Instandhaltung von Wegen für Radfahrer und Fußgänger zugutekommt. Das für Klimaschutz zuständige Ministerium stellt hierfür, über den Klima- und Energiefonds, eine Summe von 25 Millionen Euro bereit. Insgesamt werden dadurch 17 einzelne Vorhaben realisiert. Zu den geförderten Projekten zählen bedeutende Unternehmungen wie die komplette Durchgängigkeit des Gailtal Radwegs, die Verbindung für Fahrradfahrer zwischen Ferlach und Zell-Pfarre sowie ein neuer Radweg entlang der Packer Straße, der die Orte Bad St. Leonhard und Twimberg verbindet. Des Weiteren sind neue Streckenabschnitte für Radfahrer in Velden und Villach geplant. Die Fertigstellung sämtlicher Bauarbeiten ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber von der ÖVP hob hervor, wie wichtig diese Investitionen für die Lebensqualität der Kärntner Bevölkerung und den Tourismus des Landes sind. Gruber erklärte: "Durch den Ausbau unserer Rad- und Fußwege stärken wir nicht nur die Gesundheit und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern erhöhen auch die Anziehungskraft unserer Region für Bewohner und Besucher gleichermaßen." Mobilitätsreferent Sebastian Schuschnig, ebenfalls ÖVP, führte weiter aus, dass das Land Kärnten ergänzend zu den Bundeszuschüssen auch eigene Finanzmittel beisteuert. Schuschnig betonte: "In den vergangenen Jahren haben wir bereits beträchtliche Summen in unsere Radinfrastruktur gesteckt und werden diesen Kurs zielstrebig fortsetzen. Unser Bestreben ist es, Kärnten zu einem Vorreiter im Bereich der nachhaltigen Mobilität zu entwickeln." Klimaschutzministerin Leonore Gewessler von den Grünen unterstrich die essenzielle Bedeutung von sowohl sicheren als auch ansprechend gestalteten Wegen für Radfahrer und Fußgänger. Gewessler formulierte: "Jeder einzelne Kilometer, der per Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt wird, leistet einen wertvollen Beitrag zum Schutz unseres Klimas und verbessert gleichzeitig die allgemeine Lebensqualität." Diese Förderung ist Teil einer gesamtösterreichischen Initiative, die insgesamt 100 Millionen Euro für Projekte zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs zur Verfügung stellt. Es wird zudem erwartet, dass in den kommenden Jahren weitere Ausschreibungen für Förderungen in diesem Bereich erfolgen werden.