Fridays for Future: Neubauer mobilisiert zu bundesweiten Demonstrationen gegen vermeintliche Blockierer der Energiewende
Luisa Neubauer, eine prominente Vertreterin von Fridays for Future, ruft zu landesweiten Protesten auf, um die Beschleunigung der Energiewende zu fordern. Die Demonstrationen, die für den 3. März angesetzt sind, richten sich hauptsächlich gegen diejenigen, die, so die Aktivisten, den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland behindern. Neubauer wirft den „Reichen“ vor, mit fossilen Interessen Profit aus der Klimakrise zu schlagen und somit den Fortschritt der Energiewende zu bremsen.
Die Klimaaktivisten betonen, dass der Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarkraft nicht nur eine ökologische, sondern auch eine soziale Frage sei. Sie kritisieren, dass der Fortschritt der Energiewende durch „privilegierte fossile Interessen“ gebremst werde, und fordern ein schnelleres Handeln, um fossile Subventionen zu beenden und soziale Ungleichheiten im Zuge der Transformation zu adressieren. Neubauer äußerte, dass die Profiteure der Klimakrise oft diejenigen sind, die auch die Energiewende blockieren.
Die Proteste finden unter dem Motto „Gerechtigkeit in der Energiewende jetzt“ statt und zielen darauf ab, den Druck auf die Politik zu erhöhen. Berlin, Hamburg, Köln und München sind nur einige der Städte, in denen Versammlungen geplant sind. Fridays for Future macht deutlich, dass der derzeitige Kurs der Ampelkoalition nicht ausreicht, um die Klimaziele zu erreichen und eine gerechte Energiezukunft zu gewährleisten. Die Bewegung fordert eine Transformation, die niemanden zurücklässt und die notwendigen Maßnahmen für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit miteinander verbindet.