Mainz (dpa/lrs) – Der Ausbau der Radwegeinfrastruktur in Rheinland-Pfalz verzeichnet weiterhin erhebliche Fortschritte. Wie das Landesverkehrsministerium mitteilte, wurden im letzten Jahr zusätzliche bedeutende Abschnitte fertiggestellt und neue Projekte in Angriff genommen. Die Landesregierung konzentriert sich weiterhin darauf, den Fahrradverkehr als eine nachhaltige und umweltfreundliche Form der Mobilität zu fördern. Verkehrsministerin Daniela Schmitt (FDP) betonte in einer Pressemitteilung, dass die Erweiterung des Radwegenetzes entscheidend ist, um die Verkehrswende voranzutreiben und den Bürgerinnen und Bürgern sichere sowie attraktive Alternativen zum Automobil anzubieten. «Wir investieren auch weiterhin kräftig in den Radwegebau, um sowohl den täglichen Radverkehr als auch den touristischen Fahrradverkehr zu stärken», erklärte Schmitt. Im Laufe des Jahres 2025 wurden insgesamt über 50 Kilometer an neuen Radwegen in Betrieb genommen oder bestehende Strecken umfassend erneuert und ausgebaut. Für das laufende Jahr 2026 sind weitere Investitionen in Höhe von rund 25 Millionen Euro geplant, die in mehr als 30 Einzelprojekte fließen sollen. Dazu zählen die Schließung von Lücken im bestehenden Netz sowie der Neubau von Radschnellwegen, insbesondere in urbanen Gebieten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Verknüpfung regionaler Radwege mit überregionalen touristischen Routen wie dem Rhein- oder Moselradweg. Auch die Sicherheit der Radfahrenden durch verbesserte Beschilderung und separate Führungen abseits stark befahrener Straßen steht im Vordergrund. Die Projekte werden oft in enger Zusammenarbeit mit Kommunen und Landkreisen realisiert. Die Landesregierung sieht den fortgesetzten Ausbau als einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Steigerung der Lebensqualität. Das übergeordnete Ziel ist es, den Anteil des Radverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen in den kommenden Jahren deutlich zu erhöhen.