Erneute Schüsse in Berlin-Schöneberg: Mann verletzt, Mordkommission ermittelt
Berlin-Schöneberg erlebte erneut eine Gewalttat: In der Nacht zum Montag wurde ein 39-jähriger Mann in der Steinmetzstraße durch Schüsse an der Schulter verwundet. Der Verletzte wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht, befindet sich jedoch nicht in Lebensgefahr. Die Mordkommission hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag aufgenommen.
Nach Angaben der Polizei hörte ein 46-jähriger Zeuge gegen 4:30 Uhr morgens Schüsse und sah anschließend, wie der Verletzte um Beistand rief. Im Anschluss beobachtete der Zeuge, wie zwei Personen in einem Fahrzeug vom Tatort flüchteten. Sofort nach der Alarmierung riegelten die Einsatzkräfte den Tatort weiträumig ab. Am Fundort konnten die Beamten mehrere Patronenhülsen sicherstellen. Sowohl die Berliner Mordkommission als auch die Staatsanwaltschaft führen die Untersuchungen wegen eines mutmaßlichen versuchten Tötungsdelikts.
Gerade erst eine Woche zuvor hatte sich in Schöneberg ein weiterer Schusswechsel ereignet: Ein 27-jähriger Mann erlitt in einem Café in der Frobenstraße Verletzungen. Ob ein direkter Zusammenhang zwischen diesen beiden Taten besteht, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch ungewiss. Auch in diesem früheren Fall leitet die Mordkommission die Ermittlungen ebenfalls wegen versuchten Totschlags.