Am Samstagabend, dem 23. März, beteiligen sich zahlreiche Gemeinden in Thüringen an der weltweiten „Earth Hour“-Aktion des World Wide Fund for Nature (WWF). Für eine Stunde, genau von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr, wird die Beleuchtung vieler bekannter Gebäude und öffentlicher Wahrzeichen ausgeschaltet. Mit dieser symbolischen Geste möchten die Städte die Bevölkerung auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes aufmerksam machen und ein klares Signal gegen die fortschreitende Klimakrise senden. Zu den teilnehmenden Kommunen zählt beispielsweise die Landeshauptstadt Erfurt, wo unter anderem der Dom, die Krämerbrücke und der Petersberg in Dunkelheit getaucht werden. Auch in Jena gehen die Lichter am Marktplatz, der Stadtkirche St. Michael und dem Volkshaus aus. In Weimar beteiligen sich das Stadtpalais sowie das Goethe-Schiller-Denkmal an der Aktion. Weitere Städte wie Gera mit seinem historischen Rathaus, Nordhausen, Gotha, Eisenach, Mühlhausen, Rudolstadt, Sondershausen, Arnstadt und Altenburg bekunden durch ihr Mitmachen ihre Unterstützung für den globalen Klimaschutz. Die „Earth Hour“ ist mehr als nur das kurzzeitige Abschalten von Licht; sie ist ein globaler Aufruf zu verstärktem Engagement für eine nachhaltige Zukunft. Der WWF als Initiator dieser Aktion betont, dass ein effektiver Klimaschutz eine gesicherte Energieversorgung sowie entschlossenes politisches Handeln erfordert. Weltweit nehmen Millionen von Menschen und Tausende von Städten an dieser Initiative teil, um gemeinsam ein Zeichen für den Erhalt unseres Planeten zu setzen.