Burgenland beteiligt sich an bundesweiter E-Scooter-Analyse
Das Burgenland wirkt bei einer österreichweiten Untersuchung zu E-Scootern mit, um eine fundierte Basis für den sicheren Einsatz dieser Geräte zu schaffen. Die Finanzierung der Beteiligung erfolgt durch das Land Burgenland sowie die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).
**Bisher unzureichende Daten zu E-Scooter-Unfällen**
Verkehrslandesrat Heinrich Dorner (SPÖ) betonte gemeinsam mit Martin Sandberger von der FFG bei einer Pressekonferenz die deutliche Zunahme an E-Scootern in den letzten Jahren. Obwohl sie einen bedeutenden Faktor der Mobilitätswende darstellen, würden sie auch neue Probleme aufwerfen. Bislang fehlten jedoch verlässliche Daten, um effektive Maßnahmen für einen sicheren Betrieb von E-Scootern zu erarbeiten.
**Analyse des E-Scooter-Nutzungsverhaltens**
Die Untersuchung, die den Titel „E-Scooter im Österreichischen Straßenverkehr“ trägt, hat das Ziel, ausführliche Informationen über die Verwendung, die Unfallstatistiken und die rechtlichen Bestimmungen von E-Scootern in Österreich zu erfassen und auszuwerten. Dabei werden spezifisch das Verhalten der Nutzenden, die Ursachen und Konsequenzen von Unfällen sowie die Effekte auf die Verkehrssicherheit beleuchtet. Zusätzlich werden die Perspektiven und Anforderungen sowohl der E-Scooter-Fahrer als auch anderer Teilnehmer am Straßenverkehr einbezogen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen als Basis für politische und praktische Handlungsempfehlungen dienen.
**Online-Umfrage für alle Verkehrsteilnehmenden**
„Für ein möglichst vollständiges Bild führen wir eine landesweite Online-Umfrage durch“, erklärte Sandberger. Sämtliche Verkehrsteilnehmende sind eingeladen, an dieser Befragung teilzunehmen und so einen wertvollen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu leisten. Der entsprechende Fragebogen kann auf der Internetseite www.E-Scooter-Studie.at ausgefüllt werden. Die gesamte Studie ist bis zum Frühjahr 2025 angesetzt.
**Studienergebnisse als Grundlage für zukünftige Maßnahmen**
Die Erkenntnisse aus dieser Untersuchung sollen als Fundament für die Ausarbeitung von Strategien zur Steigerung der Verkehrssicherheit und zur Minderung von E-Scooter-Unfällen dienen. Dorner fasste zusammen: „Unser Ziel ist es, die positiven Aspekte der E-Scooter zu nutzen, ohne dabei die Sicherheit im Straßenverkehr zu kompromittieren.“