Britische Royal Navy beschleunigt Einsatz von Dragonfire-Laserwaffen auf Kriegsschiffen
Das britische Verteidigungsministerium treibt die Einführung des Laserwaffensystems Dragonfire voran und plant dessen Integration auf Schiffen der Royal Navy bereits bis 2027. Diese Maßnahme verkürzt den ursprünglichen Zeitplan, der eine Einsatzbereitschaft erst in den 2030er Jahren vorsah, erheblich. Die Dragonfire-Technologie stellt ein Hochleistungs-Laser-Energiewaffensystem (LDEW) dar, das speziell zur Abwehr von Bedrohungen wie Drohnen, Raketen und anderen fliegenden Objekten konzipiert wurde.
Ein wesentlicher Vorteil dieses innovativen Systems liegt in den extrem niedrigen Betriebskosten pro Schuss, die auf lediglich rund 10 Pfund geschätzt werden. Zudem bietet die Waffe, solange eine Stromversorgung gewährleistet ist, praktisch unbegrenzte Munition. Erfolgreiche Tests gegen Luftziele haben die Leistungsfähigkeit der Dragonfire-Waffe bereits unter Beweis gestellt. Das System nutzt eine spezielle Strahlkombinationstechnologie, die eine außergewöhnlich hohe Präzision ermöglicht.
Die Entwicklung dieses zukunftsweisenden Projekts ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem britischen Verteidigungsministerium, dem Defence Science and Technology Laboratory (DSTL) sowie Industriepartnern wie MBDA, Leonardo UK und QinetiQ. Es wird erwartet, dass die ersten Einheiten der Dragonfire-Waffen auf Zerstörern des Typs 45 oder Fregatten des Typs 26 installiert werden.