Die Berlin Recycling Volleys haben ihre Überlegenheit im Auftaktspiel des Playoff-Viertelfinals gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen demonstriert. Am Mittwochabend bezwangen die deutschen Volleyballmeister ihren regionalen Rivalen in der Max-Schmeling-Halle vor 3045 Besuchern klar mit 3:0 (25:17, 25:21, 25:19). Um in die nächste Runde einzuziehen, benötigen die Berliner in der „Best-of-three“-Serie noch einen einzigen Sieg. Die Entscheidung könnte bereits am kommenden Samstag um 19 Uhr fallen, wenn die Volleys auswärts in Bestensee antreten. Dort streben sie den direkten Einzug ins Halbfinale an. Sollte ein drittes Spiel notwendig werden, fände dieses am 20. März um 19:30 Uhr erneut in Berlin statt. Die Berliner starteten fokussiert und überlegen in die Partie. Mit Zwischenständen von 8:4 und 16:11 sicherten sich die Hauptstädter den ersten Satz unangefochten mit 25:17. Im zweiten Satz ließ die Heimmannschaft etwas nach. Die Netzhoppers, die aufgrund von Erkrankungen auf die Außenangreifer Vincent Witt und Yannick Goralik verzichten mussten, nutzten dies, um das Spiel offen zu gestalten. Die Volleys konnten sich erst gegen Satzende entscheidend absetzen und gewannen diesen Abschnitt mit 25:21. Den dritten Satz dominierten die Volleys erneut mit voller Souveränität. Obwohl die Netzhoppers anfangs noch mithalten konnten, bauten die Berliner ihre Führung ab einem Stand von 8:8 kontinuierlich aus. Schließlich gewannen die Volleys diesen Satz mit 25:19 und sicherten sich damit den Gesamtsieg. Nach dem Spiel äußerte sich BR-Volleys-Trainer Cedric Enard zufrieden: „Wir haben gut performt. Der erste Sieg in einer Playoff-Serie ist stets von großer Bedeutung.“ Er räumte ein, dass die Netzhoppers im zweiten Satz hart gekämpft hätten, doch seine Mannschaft habe die entscheidenden Punkte gemacht, auch dank der Rückkehr von Kapitän Ruben Schott. Für das kommende Auswärtsspiel in Bestensee rechnet Enard mit einer erhöhten Herausforderung: „Dort erwartet uns ein noch entschlossenerer Gegner. Sie werden alles daransetzen, die Serie offen zu halten.“