Im sogenannten „Living Park“ auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne in St. Pölten wurde der offizielle Baustart für ein innovatives Generationen-Wohnprojekt gefeiert. Das Vorhaben umfasst insgesamt 109 Wohneinheiten, die sich aus 52 Mietwohnungen und 57 Eigentumswohnungen zusammensetzen. Die Realisierung dieses Projekts liegt in den Händen der „Gemeinnützigen Bauvereinigung Alpenland“. Die geschätzten Kosten für die gesamte Anlage belaufen sich auf 63 Millionen Euro, wobei die Fertigstellung für das Jahresende 2026 vorgesehen ist. Alle Wohneinheiten werden barrierefrei gestaltet und verfügen entweder über einen Balkon oder eine Terrasse. Bewohner können zudem diverse Gemeinschaftsräume, einen modernen Fitnessraum und eine großzügige Dachterrasse nutzen. Zusätzlich sind Optionen für Carsharing, ein Spielplatz und eine Kinderbetreuung, bereitgestellt vom Hilfswerk, geplant. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) betonte anlässlich des Spatenstichs die enorme Bedeutung dieses generationenübergreifenden Zusammenlebens. Sie hob hervor, dass es angesichts der alternden Gesellschaft essentiell sei, soziale Netzwerke zu fördern und zu erhalten. Matthias Stadler (SPÖ), der Bürgermeister von St. Pölten, unterstrich ebenfalls die Notwendigkeit von erschwinglichem Wohnraum in der Landeshauptstadt. Er erklärte: „Die Verfügbarkeit von kostengünstigen Wohnungen in unserer Stadt ist uns ein zentrales Anliegen, ebenso wie die Schaffung von Möglichkeiten für junge Familien, sich hier dauerhaft niederzulassen.“ Norbert Steiner, der Obmann der „Gemeinnützigen Bauvereinigung Alpenland“, fügte hinzu, dass die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum konstant hoch sei. „Aus diesem Grund setzen wir unsere intensiven Bautätigkeiten in St. Pölten und in ganz Niederösterreich fort, um das Wohnungsangebot kontinuierlich zu erweitern“, führte er aus.