Armand Duplantis hat erneut Geschichte geschrieben. Der 24-jährige schwedische Stabhochsprung-Star setzte seine beeindruckende Erfolgsserie fort, indem er beim Indoor Tour Final in Belgrad am Sonntag eine Höhe von 6,27 Metern meisterte. Damit übertraf er seinen bisherigen Weltrekord um einen Zentimeter und markierte seinen zehnten Rekordbruch in dieser Disziplin. Zuvor hatte der Olympiasieger im September des Vorjahres im Rahmen des Diamond-League-Finales in Eugene eine Höhe von 6,26 Metern erzielt. Duplantis stellte seinen ersten Weltrekord im Februar 2020 mit 6,17 Metern auf, nur um diesen eine Woche später auf 6,18 Meter zu erhöhen. Es folgten weitere Rekorde mit 6,21 Metern (Weltmeisterschaft Oregon 2022), 6,22 Metern (Halle, Clermont-Ferrand 2023), 6,23 Metern (Freiluft, Eugene 2023), 6,24 Metern (Freiluft, Xiamen 2024), 6,25 Metern (Freiluft, Suzhou 2024) und 6,26 Metern (Freiluft, Eugene 2024). „Ich bin in Topform und die Atmosphäre war fantastisch. Auch wenn ich keine genauen Versprechen machen kann, werde ich alles daransetzen, weiterhin meine Leistung zu steigern und noch höhere Sprünge zu zeigen“, äußerte sich Duplantis, bekannt als „Mondo“, nach seinem Triumph in einem ersten Gespräch. Der für Schweden antretende, gebürtige US-Amerikaner, der aktuelle Olympiasieger, Welt- und Europameister, bewältigte bereits seinen Auftaktsprung über 5,60 Meter scheinbar mühelos. Auch die darauf folgenden Höhen von 5,85 Metern und 6,02 Metern überwand er ohne erkennbare Schwierigkeiten. Seit seinem ersten Weltrekord im Jahr 2020 gleicht seine herausragende Karriere einer durchgehenden Erfolgsgeschichte, die mit seiner jüngsten Spitzenleistung in Belgrad einen weiteren Höhepunkt erreicht hat. Obwohl erst 24 Jahre alt, lässt Duplantis erahnen, dass das Potenzial im Stabhochsprung noch lange nicht ausgeschöpft ist. Er bleibt ein Sportler, der die Experten und Fans gleichermaßen stets aufs Neue begeistert. Fortwährend übertrifft der aus den USA stammende Athlet seine persönliche Bestleistung und festigt dadurch seine dominante Position in der Leichtathletik. Seine Sprünge wirken häufig schwerelos und technisch makellos ausgeführt. Dies macht ihn nicht nur zu einem Vorbild für viele junge Sportler, sondern auch zu einem Garanten für spannende Wettkämpfe.