Für Liebhaber traditioneller Uhren, die die unvergleichliche Ästhetik und die meisterhafte Mechanik ihrer Zeitmesser schätzen, aber gleichzeitig die praktischen Annehmlichkeiten einer Smartwatch vermissen, bietet sich nun eine interessante Lösung. Das innovative Gerät mit dem Namen „Modul 31“ schließt genau diese Lücke, indem es edle analoge Armbanduhren, wie beispielsweise eine Rolex, auf unkomplizierte Weise mit intelligenten Funktionen erweitert, ohne dabei ihre ursprüngliche Integrität zu beeinträchtigen. Das „Modul 31“ ist als schlankes und dezentes Zusatzmodul konzipiert, das sich direkt am Armband der Uhr befestigen lässt. Es fügt sich nahtlos in das Gesamtbild ein und beeinflusst weder das Design noch den Tragekomfort. Die Konstruktion gewährleistet die Kompatibilität mit einer Vielzahl von Armbandmaterialien – sei es Leder, Textil oder Metall. Nach der Anbringung empfängt es über Bluetooth Benachrichtigungen vom verbundenen Smartphone und signalisiert diese auf diskrete Weise durch eine leichte Vibration und eine kleine LED-Leuchte. Hinter der Entwicklung des „Modul 31“ steht Jean-Luc Van Den Heede, der Mitbegründer von ARLabs, einem Unternehmen, das sich auf Augmented Reality spezialisiert hat. Als passionierter Uhrensammler erkannte Van Den Heede den Bedarf an einem Produkt, das die Welten der traditionellen Uhrmacherkunst und der modernen Technologie harmonisch miteinander verbindet. Das Modul verfügt über eine integrierte Benachrichtigungsleuchte und eine subtile Vibrationsfunktion. Die Energieversorgung erfolgt über einen USB-C-Anschluss. Eine zugehörige Smartphone-App ermöglicht es Nutzern, die Art der Benachrichtigungen zu personalisieren und individuelle Einstellungen vorzunehmen. Gefertigt aus hochwertigem Aluminium und Titan, wiegt es lediglich 7,8 Gramm und verspricht sowohl Langlebigkeit als auch eine angenehme Haptik. Interessierte können das „Modul 31“ bereits jetzt zu einem Preis von 180 Euro vorbestellen, wobei die Auslieferung für das vierte Quartal des Jahres 2024 vorgesehen ist. Dieser Betrag mag für eine „smarte Erweiterung“ als beachtlich erscheinen, stellt jedoch für Enthusiasten kostbarer Uhren, die auf das Tragen einer Smartwatch verzichten möchten, eine durchaus erwägenswerte Investition dar. Ein vergleichbares Konzept wurde schon früher von H. Moser & Cie unter dem Namen „Link“-Modul vorgestellt, gelangte jedoch nie zur Marktreife. Das „Modul 31“ scheint nun die erste praktikable Realisierung dieser Vision zu sein, herkömmliche Uhren mit unaufdringlichen Smart-Funktionen zu ergänzen.