Aiwanger signalisiert Offenheit für verstärkte Zusammenarbeit mit der CSU
Der Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, hat seine Bereitschaft für eine intensivierte Kooperation mit der CSU signalisiert. Unter Verweis auf die bewährte Koalition im bayerischen Landtag regte Aiwanger an, dieses Erfolgsmodell auch auf die Bundesebene zu übertragen, speziell im Hinblick auf einen möglichen „Deutschlandpakt“. Er hob die positive und effektive Zusammenarbeit in der bayerischen Landesregierung hervor und sah darin eine Bestätigung, dass eine solche Partnerschaft sowohl Bayern als auch dem gesamten Bundesgebiet zugutekommen kann.
Aiwanger erläuterte, dass auf Bundesebene zahlreiche Überschneidungen und geteilte Anliegen existieren, bei denen eine engere Koordination zwischen CSU und Freien Wählern von Vorteil wäre. Als Beispiele nannte er die Energiepolitik, die Förderung des Wirtschaftsstandorts und die Stärkung von ländlichen Gebieten. Er präzisierte, dass es sich hierbei nicht um eine Verschmelzung der Parteien handele, sondern um eine sinnvolle Vereinigung von Kompetenzen, um gemeinsame Vorhaben wirksamer umzusetzen. Das übergeordnete Ziel sei es, die spezifischen bayerischen Interessen in der Bundeshauptstadt Berlin vehementer zu vertreten und eine verlässliche, kluge Politik zu etablieren. Aiwanger zeigte sich optimistisch, dass eine derartige Verbindung es ermöglichen würde, konservativen und bürgerlichen Positionen größere Aufmerksamkeit zu verschaffen, ohne die Autonomie der Freien Wähler zu beeinträchtigen. Die kommende Zeit werde Aufschluss darüber geben, welche konkreten Maßnahmen in diese Richtung ergriffen werden könnten.