Absalom A. B., der Cheftrainer der U19-Mannschaft des FC St. Pauli, hat in einem persönlichen Interview seine Homosexualität öffentlich gemacht. Mit diesem Schritt reiht er sich unter die wenigen aktiven Trainer im deutschen Profifußball ein, die offen zu ihrer sexuellen Orientierung stehen. Seine Entscheidung fand umgehend prominente Unterstützung. Jürgen Klopp, der erfolgreiche Trainer des FC Liverpool und eine Ikone des deutschen Fußballs, bekundete umgehend seine volle Solidarität mit Absalom A. B. Klopp bezeichnete das Outing als "mutigen und wichtigen Schritt", der exemplarisch für die notwendige Offenheit und Akzeptanz im Profifußball stehe. Er unterstrich die Bedeutung, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder authentisch zeigen kann. Absalom A. B. selbst begründete seinen Entschluss, an die Öffentlichkeit zu treten, mit der oft als schwierig empfundenen Atmosphäre für LGBTQ+-Personen im Profisport. Er kritisierte die nach wie vor existierenden Tabus und die mangelnde Diversität im Männerfußball, die viele Spieler und Funktionäre daran hindere, ihre Identität offen zu leben. Er sprach von der persönlichen Erleichterung, die er durch diesen Schritt empfinde, und der Hoffnung, ein Zeichen setzen zu können. Der FC St. Pauli, bekannt für seine klaren Positionen gegen Diskriminierung und für Vielfalt, hat seinem Trainer volle Rückendeckung zugesichert. Der Verein betonte, dass jeder Mensch, unabhängig von seiner sexuellen Orientierung, willkommen sei und gefördert werde. Das Outing von Absalom A. B. wird als bedeutender Impuls für die Normalisierung von Homosexualität im Fußball gewertet. Es dürfte die Debatte um Diversität und Inklusion im Profisport weiter anfachen und könnte weiteren Akteuren Mut machen, ebenfalls ihre sexuelle Orientierung zu offenbaren.