Besitzer älterer Samsung Galaxy Flaggschiff-Smartphones zeigen sich enttäuscht über die jüngste Politik des südkoreanischen Technologiegiganten. Der Grund für den Unmut liegt in der partiellen Nichtverfügbarkeit bestimmter, hochentwickelter Galaxy AI-Funktionen, die vorrangig für die neueste Galaxy S24-Serie konzipiert wurden. Obwohl Samsung anfänglich die Ausweitung der Galaxy AI-Features auf ältere Top-Modelle in Aussicht stellte, stellt sich nun heraus, dass einige Schlüsselanwendungen davon ausgeschlossen sind. Betroffen von dieser Einschränkung sind wichtige Geräte wie die komplette Galaxy S23-Reihe (S23, S23+, S23 Ultra), das S23 FE, die Falt-Smartphones Z Fold5 und Z Flip5 sowie die Tablets der Tab S9-Serie. Besonders schmerzlich vermissen Nutzer die 'Instant Slo-Mo'-Funktion, die eine sofortige Zeitlupenwiedergabe ermöglicht, sowie bestimmte Aspekte der 'Generativen Bearbeitung' (Generative Edit), welche die KI-gestützte kreative Bildmanipulation umfasst. Samsung begründet das Fehlen der 'Instant Slo-Mo'-Funktion mit angeblichen Hardware-Limitierungen, speziell einer nicht ausreichenden Leistung der Neural Processing Unit (NPU) in den betroffenen älteren Modellen. Diese Argumentation stößt jedoch auf Skepsis innerhalb der Nutzergemeinschaft. Viele Fans äußern den Verdacht, dass es sich hierbei um eine strategische, künstliche Beschränkung handeln könnte, um Anreize zum Kauf der neueren S24-Modelle zu schaffen. Als Gegenargument wird oft das Google Pixel 8 Pro angeführt, das mit einem älteren Tensor G3-Chip vergleichbare KI-Funktionen wie den 'Magischen Editor' erfolgreich integriert hat. Die allgemeine Stimmung unter den loyalen Samsung-Kunden ist von Frustration geprägt. Sie fühlen sich vernachlässigt und nicht ausreichend wertgeschätzt, zumal viele erst kürzlich in diese teuren High-End-Smartphones investiert hatten. Die Kommunikationsstrategie von Samsung, die zunächst hohe Erwartungen schürte und diese dann nicht vollständig erfüllte, trägt maßgeblich zur Unzufriedenheit bei.