Über 2 Milliarden Euro: Witwe von Steve Jobs hat fast die Hälfte des Erbes ausgegeben
Laurene Powell Jobs, die Ehefrau des verstorbenen Apple-Mitbegründers Steve Jobs, hat einen erheblichen Anteil des von ihrem Mann hinterlassenen Vermögens eingesetzt. Von dem nach dem Tod ihres Mannes vererbten geschätzten Vermögens von etwa 21,7 Milliarden US-Dollar ist beinahe die Hälfte nicht mehr vorhanden. Ihr gegenwärtiges Nettovermögen wird auf ungefähr 12 Milliarden US-Dollar geschätzt, was einer Reduzierung um rund 9 Milliarden US-Dollar entspricht.
Obwohl dies zunächst den Anschein erwecken könnte, sie gäbe ihr Geld unbedacht aus, liegt der tatsächliche Grund für diesen Rückgang in ihrem umfassenden philanthropischen Engagement. Sie rief das Emerson Collective ins Leben, eine Organisation, die sich intensiv sozialen Fragestellungen widmet. Ihre Hauptinteressenbereiche umfassen Bildung, Umweltschutz und Fragen der Migration.
Gegenüber der New York Times äußerte sie, dass es ihr nicht darum gehe, ihren Reichtum zu vergrößern, sondern ihn vielmehr als Instrument zur Stärkung von Gemeinschaften einzusetzen. Sie vertritt die Ansicht, dass familiärer Reichtum nicht über Generationen hinweg weitergegeben werden sollte, und beabsichtigt, den Großteil ihres Vermögens bereits zu ihren Lebzeiten zu verwenden. Mit dieser Philosophie steht sie in einer Reihe mit anderen bekannten Milliardären wie Warren Buffett und Bill Gates, die ebenfalls einen Großteil ihres Vermögens spenden.
Trotz des Besitzes von Luxusgütern wie einer Superyacht und privaten Flugzeugen, werden diese Anschaffungen häufig im Zusammenhang mit ihren beruflichen Aufgaben und den Reisen für das Emerson Collective gesehen.



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