PS5, Switch 2 und Xbox in einem: Die Superkonsole ist jetzt da

Ein Alleskönner ist da: Die Konsole, die PS5, Switch 2 und Xbox in sich vereint.

Die Popularität von Handheld-Konsolen hat in den vergangenen Jahren signifikant zugenommen, wobei Valves Steam Deck als wegweisendes Beispiel diente. Was wäre jedoch, wenn ein einziges Gerät sämtliche Gaming-Bedürfnisse abdecken könnte – fähig, Titel von der PS5, Xbox, der zukünftigen Switch 2 und dem eigenen Gaming-PC wiederzugeben? Diese Vision beansprucht der frisch präsentierte Orange Pi Handheld zu erfüllen.

Ursprünglich hat sich Orange Pi durch seine Einplatinencomputer, vergleichbar mit dem Raspberry Pi, einen Namen gemacht. Nun betritt das Unternehmen den Handheld-Sektor mit einem bemerkenswerten Produkt. Der Orange Pi Handheld wurde konzipiert, um eine Vielzahl von Systemen zu emulieren und aktuelle PC-Spiele darzustellen.

Dieses „ultimative“ Gerät wird von einem Rockchip RK3588S SoC angetrieben, einem ARM-Prozessor, der für anspruchsvolle Multimedia- und Künstliche-Intelligenz-Aufgaben optimiert ist. Es ist mit 16 GB Arbeitsspeicher und 256 GB internem Speicher ausgestattet, wobei letzterer via MicroSD-Karte erweiterbar ist. Darüber hinaus sind moderne Konnektivitätsstandards wie Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.2 integriert.

Ein zentrales Merkmal des Handhelds stellt das Display dar: Ein 10,1-Zoll-IPS-Panel mit einer Auflösung von 2560×1600 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 120 Hz. Diese Spezifikationen gewährleisten eine herausragende Darstellung jedes Spiels.

Doch vermag der Orange Pi Handheld seine hohen Erwartungen zu erfüllen? Ersten Berichten und den technischen Daten zufolge kann das Gerät nahezu alle Retro-Konsolen bis einschließlich PS2 und WiiU flüssig emulieren. Selbst ausgewählte PS3- und Switch-Titel sollen lauffähig sein. Ferner lassen sich Android-Spiele direkt ausführen, und durch die Linux-Kompatibilität öffnet sich der Zugang zu einer Vielzahl von PC-Spielen.

Die Offenheit der Architektur macht den Orange Pi Handheld besonders attraktiv. Aufgrund seiner Linux-Basis ist er hochgradig anpassbar. Anwender haben die Möglichkeit, diverse Emulatoren und Benutzeroberflächen zu installieren, um ihr Gaming-Erlebnis optimal auf individuelle Präferenzen abzustimmen. Diese Anpassungsfähigkeit hebt ihn von vielen proprietären Konsolensystemen ab.

Der Orange Pi Handheld liegt preislich zwischen 600 und 700 Euro und gehört somit nicht zu den günstigsten Optionen. Im Vergleich zu anderen Premium-Handhelds wie dem Steam Deck oder ROG Ally präsentiert er sich jedoch als wettbewerbsfähig, insbesondere wenn man seine breite Einsatzfähigkeit und das hochauflösende Display berücksichtigt.

Der Orange Pi Handheld könnte eine überzeugende Option für Spieler darstellen, die eine zentrale Plattform für ihr gesamtes Spielerepertoire wünschen. Egal ob Retro, aktuell, Konsole oder PC – dieses Handheld-Gerät strebt danach, sämtliche Bereiche abzudecken. Die tatsächliche Performance in der Anwendung bleibt abzuwarten, doch die initialen Prognosen sind äußerst vielversprechend.

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