Erster schwerer Sturz bei Olympia – Abfahrer mit Helikopter von der Piste geholt

Während der anfänglichen Abfahrtstrainings für die Olympischen Spiele ereignete sich am Sonntag der erste ernsthafte Sturz. Der norwegische Spitzenreiter Aksel Lund Svindal verunglückte auf der Piste des Whistler Mountain schwer und erforderte einen Helikoptertransport zur weiteren Versorgung. Informationen zum Ausmaß seiner Verletzungen waren anfangs nicht verfügbar.

Svindal, der aktuelle Weltmeister und Gewinner der Bronze-Medaille im Super-G bei den vorangegangenen Olympischen Spielen, verlor die Kontrolle im Abschnitt der „Weasel Turn“-Kurve und schlitterte in hohem Tempo in ein Fangnetz. Sofort eilten medizinische Ersthelfer zur Unglücksstelle. Die Trainingseinheit wurde temporär eingestellt, während Svindal versorgt und weggebracht wurde, und anschließend fortgesetzt.

Der aus Norwegen stammende Athlet hatte bereits 2007 einen schweren Unfall in Beaver Creek erlitten, bei dem er sich gravierende Gesichtsverletzungen zuzog und seine Sportlerlaufbahn beinahe beenden musste.

Als sich dieses Unglück ereignete, hatte der US-amerikanische Skifahrer Bode Miller gerade seinen Trainingslauf abgeschlossen und befand sich im Zielbereich.

Aufgrund dichter Nebelverhältnisse und weicher Schneebeschaffenheit war der ursprünglich für Samstag vorgesehene erste Abfahrtslauf bereits um einen Tag nach hinten verlegt worden. Nach diesem anfänglichen Trainingstag sind für Montag zwei zusätzliche Übungsläufe vorgesehen, bevor die Herrenabfahrt am Mittwoch ausgetragen wird.

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