Trump-Effekt – Touristen kehren den USA den Rücken

US-Tourismus erleidet Einbruch durch Trumps Politik

Die unter US-Präsident Donald Trump etablierte „America First“-Doktrin sowie die verschärften Einreisebestimmungen haben dem Tourismussektor der Vereinigten Staaten erheblichen Schaden zugefügt. Die Branche verzeichnet einen spürbaren Rückgang bei der Zahl internationaler Reisender.

Seit dem Beginn von Trumps Amtszeit im Jahr 2017 ist die Frequenz ausländischer Touristenbesuche in den USA merklich gesunken. Das kontrovers diskutierte Reiseverbot, das Bewohner mehrerer mehrheitlich muslimischer Staaten betraf, zusammen mit einer generellen Straffung der Visabestimmungen und einer oft als abweisend empfundenen Äußerung gegenüber Fremden, hat viele potenzielle Besucher entmutigt.

Analysen von Branchenkennern und verfügbare Statistiken belegen, dass die Ankünfte ausländischer Gäste um mehrere Prozentpunkte zurückgegangen sind. Diese Entwicklung zieht direkte wirtschaftliche Konsequenzen nach sich: Einnahmeverluste in Milliardenhöhe betreffen Hotels, Gaststätten, Fluggesellschaften und touristische Anziehungspunkte im gesamten Land. Insbesondere Großstädte wie New York, beliebte Ferienregionen wie Florida und die Küstengebiete Kaliforniens sind von den Auswirkungen betroffen, da sie in hohem Maße von internationalen Gästen abhängen.

Repräsentanten des Tourismusgewerbes äußern tiefe Besorgnis. Sie warnen vor dem potenziellen Verlust von Arbeitsplätzen und einer Minderung des Ansehens der USA als einladende Reisedestination. Der Tourismus sei ein fundamentaler Wirtschaftszweig und ein Motor für die Schaffung von Arbeitsplätzen, dessen Bedeutung nun untergraben werde.

Während die USA mit dieser Flaute zu kämpfen haben, könnten andere Länder, insbesondere innerhalb Europas und in Kanada, von einer Umleitung der Reiseströme profitieren. Viele Touristen, die traditionell die USA besucht hätten, orientieren sich nun an alternativen Reisezielen.

Die wahrgenommene mangelnde Gastfreundschaft der Trump-Administration gegenüber internationalen Besuchern scheint ein wesentlicher Faktor für die nachlassende Attraktivität der USA als Reiseziel zu sein. Dies stellt eine beträchtliche Herausforderung für eine Branche dar, die maßgeblich von einem positiven globalen Image lebt.

Quelle: https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/trumps-politik-laesst-usa-tourismus-einbrechen-69897b5200d739e7f405a7fe

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