2. Fußball-Bundesliga: Ungewöhnliche Idee: Braunschweiger Trainingslager im Februar
Eintracht Braunschweig, der Fußball-Zweitligist, hat eine alternative Strategie für die kommenden Wochen zur Saisonvorbereitung angekündigt. Statt wie gewohnt in der Winterpause kurz vor dem Wiederbeginn der Rückrunde in den Süden Europas zu reisen, wird sich das Team im Februar an mehreren Tagen innerhalb Deutschlands auf die bevorstehenden Spiele vorbereiten. Der Verein stellte am Mittwoch klar, dass es sich dabei nicht um ein herkömmliches Trainingslager handelt, sondern um eine Maßnahme, um die Mannschaft zusammenzuhalten und sie intensiv auf die nächsten Aufgaben einzustimmen.
Die Niedersachsen planen zwei mehrtägige Phasen: Die erste direkt im Anschluss an das Heimspiel gegen den Hamburger SV am Samstag, die zweite während der Länderspielpause im März. Während dieser Zeiträume sollen die Profis in Hotels übernachten und neben den regulären Trainingseinheiten auch gemeinsame Aktivitäten unternehmen. Sportdirektor Benjamin Kessel erklärte dazu: „Wir möchten in den jeweiligen Phasen bewusst Zeit mit der Mannschaft verbringen, sei es in den Trainingseinheiten, bei gemeinsamen Mahlzeiten, den Übernachtungen und auch bei verschiedenen Unternehmungen, um weiter an unserem Zusammenhalt zu arbeiten.“
Der BTSV, der nach einem sehr schwierigen Saisonstart in der 2. Bundesliga zuletzt eine deutliche sportliche Verbesserung zeigte, hatte in der vergangenen Woche zudem sein Testspiel beim polnischen Erstligisten Zaglebie Lubin überraschend abgesagt. Als Begründung nannte der Verein die Absicht, einer drohenden Erkrankungswelle innerhalb der Mannschaft frühzeitig entgegenzuwirken. Trainer Daniel Scherning bestätigte, dass einige Spieler bereits Krankheitssymptome aufgewiesen hatten.



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