Vor Verhandlungen in Abu Dhabi – Trump wendet sich mit Appell an Putin
**20:59 Uhr – Russische Angriffe auf die Südukraine:**
Am Dienstagabend gab die ukrainische Luftwaffe bekannt, dass die russischen Militärverbände ihre Offensiven im südlichen Teil der Ukraine beibehalten, wobei sie sowohl Kampfdrohnen als auch Raketen verwenden. Die Gebiete Cherson und Dnipropetrowsk galten als primäre Ziele dieser Angriffe. Während in Cherson Marschflugkörper zum Einsatz kamen, wurden in Dnipropetrowsk Drohnenangriffe registriert. Zunächst lagen keine weiteren Informationen über mögliche Beschädigungen oder Opfer vor.
**20:25 Uhr – Trump fordert Verhandlungen zum Ukraine-Krieg:**
Donald Trump, der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, hat am Dienstag den russischen Präsidenten Wladimir Putin öffentlich aufgefordert, Gespräche über eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts aufzunehmen. Auf seiner Plattform Truth Social veröffentlichte Trump eine Nachricht, in der er betonte: „Der furchtbare Krieg in der Ukraine muss JETZT verhandelt werden.“ Er äußerte die Befürchtung, dass eine ausbleibende Einigung eine Eskalation zu einem „Dritten Weltkrieg“ zur Folge haben könnte. Des Weiteren kritisierte Trump die derzeitigen Führungen der Ukraine und Russlands, da er sie als ungeeignet für den Abschluss eines solchen Friedensabkommens ansieht. Mit dem Appell „Beide Seiten sollten die Schönheit ihres Landes erhalten, anstatt es in Schutt und Asche zu legen. Das ist eine Katastrophe!“ schloss Trump seine Erklärung.
**19:12 Uhr – Ukraine bereitet sich auf Gespräche in Abu Dhabi vor:**
Die Ukraine trifft Vorbereitungen für potenzielle Verhandlungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag mitteilte, sollen diese Gespräche eine Vereinbarung zum Gefangenenaustausch mit Russland zum Thema haben und möglicherweise auch Überlegungen zu einem Waffenstillstand einschließen. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) treten dabei Berichten zufolge als Vermittler auf. Das Ziel dieser Verhandlungen, die in der Hauptstadt Abu Dhabi stattfinden sollen, ist die Ausarbeitung einer weitreichenderen Übereinkunft zwischen den kriegführenden Parteien, die über den Austausch von Gefangenen hinausgehende Aspekte eines Friedensplans berücksichtigen könnte.
**17:34 Uhr – Kiew: Lage in Ostukraine wird immer schwieriger:**
Kiew meldet eine sich verschärfende Situation an der östlichen Frontlinie. Am Dienstag gab die stellvertretende Verteidigungsministerin Hanna Maljar bekannt, dass „die russischen Invasoren ihre Offensiven entlang der gesamten Frontlinie im Osten intensivieren“. Die Städte Kupjansk, Lyman, Bachmut, Awdijiwka und Marjinka seien hiervon besonders betroffen. Das russische Militär konzentriere seine Einheiten in diesen Regionen, um einen Durchbruch zu erzwingen. Trotz der intensivierten Angriffe, so Maljar, würden die ukrainischen Streitkräfte ihre Positionen behaupten und die feindlichen Vorstöße erfolgreich abwehren.
**16:09 Uhr – Biden äußert sich zu Trumps Ukraine-Politik:**
Joe Biden, der amtierende Präsident der USA, äußerte sich kritisch zur Haltung seines Amtsvorgängers Donald Trump bezüglich des Ukraine-Kriegs. Biden ließ durchblicken, dass Trumps politische Linie sowohl die Ukraine als auch Europa in Gefahr bringen könnte. Bei einem Besuch einer Haubitzen-Teile-Fabrik in Virginia erklärte Biden am Dienstag: „Die Vorstellung, dass wir einen Fall der Ukraine zulassen könnten, würde die Sicherheit ganz Osteuropas bedrohen.“ Er merkte weiterhin an, dass Trump im Falle einer erneuten Präsidentschaft möglicherweise die Hilfen für die Ukraine einstellen könnte. Biden warnte deutlich: „Wenn sich die USA zurückziehen und Putin erfolgreich ist, wird er nicht an der Ukraine haltmachen.“
**15:05 Uhr – Russland und Ukraine einigen sich auf Gefangenenaustausch:**
Tatjana Moskalkowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte, hat mitgeteilt, dass Russland und die Ukraine sich auf einen Gefangenenaustausch geeinigt haben. Gemäß dieser Vereinbarung sollen jeweils 100 Soldaten von jeder Seite ausgetauscht werden. „Ich möchte mitteilen, dass wir mit der ukrainischen Seite Übereinkünfte bezüglich des Austauschs von 100 gegen 100 Gefangenen erzielt haben“, erklärte Moskalkowa am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Tass. Spezifische Angaben wie der genaue Termin oder der Ort des Austauschs wurden dabei nicht gemacht.



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