Abhängigkeit von China: USA wollen Handelsallianz für wichtige Mineralien gründen
Die USA planen die Schaffung eines Handelsbündnisses, das den Fokus auf essenzielle Mineralien legt. Diese Initiative verfolgt das Ziel, die internationalen Versorgungsketten für kritische Rohstoffe zu festigen und die Abhängigkeiten von spezifischen Anbietern zu reduzieren.
Diese Mineralien erweisen sich als unverzichtbar für diverse zukunftsweisende Technologien, beispielsweise in Elektroautos, Akkusystemen und Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie. Die amerikanische Regierung betrachtet dies als einen entscheidenden strategischen Zug, um sowohl die eigene Volkswirtschaft als auch die Belange der nationalen Sicherheit zu wahren.
Es wird davon ausgegangen, dass Washington befreundete Nationen und Bündnispartner zur Teilnahme an dieser Koalition auffordern wird. Das Bündnis ist darauf ausgelegt, die Kooperation bei der Gewinnung, Veredelung und Wiederverwertung dieser kostbaren Ressourcen voranzutreiben. Hierdurch soll ein beständiger und breit gefächerter Zugang für sämtliche beteiligten Staaten gesichert werden.
Mineralien wie Seltene Erden, Lithium, Kobalt und Graphit werden als besonders kritisch eingestuft. Gegenwärtig kontrollieren lediglich eine Handvoll Staaten den Markt dieser unentbehrlichen Stoffe, was unter Umständen zu Engpässen in der Versorgung führen könnte.
Durch diese Maßnahme antworten die USA auf den intensiver werdenden globalen Wettbewerb und die Erfordernis, widerstandsfähigere Lieferketten zu etablieren. Dies ist besonders relevant im Hinblick auf die Bestrebungen zur Förderung einer umweltfreundlichen Energiezukunft und die fortschreitende Digitalisierung.
https://www.zeit.de/news/2026-02/04/usa-wollen-handelsallianz-fuer-wichtige-mineralien-gruenden



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