Ein Ex-HSV-Trainer soll Werder Bremen vor dem Abstieg bewahren
Nach der Freistellung von Markus Anfang ist Werder Bremen dringend auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer. Im Fokus der Diskussion rückt zunehmend der Name Tim Walter, dessen Verpflichtung in Bremen ernsthaft in Erwägung gezogen wird. Der frühere Übungsleiter des Erzrivalen Hamburger SV könnte die Aufgabe übernehmen, die Grün-Weißen aus ihrer misslichen Lage zu befreien und einen Sturz in die 3. Liga abzuwenden.
Werder Bremen befindet sich in einer kritischen Phase. Nach dem vierzehnten Spieltag belegt der Verein in der 2. Bundesliga den 14. Tabellenplatz und liegt lediglich vier Zähler vor der Abstiegsrelegationszone. Eine schnelle Besetzung des Trainerpostens ist unerlässlich, um die Mannschaft zu stabilisieren und den Negativtrend zu stoppen. Die Dringlichkeit ist hoch; eine Entscheidung könnte womöglich schon am kommenden Montag getroffen werden.
Walter, dessen Markenzeichen ein offensiver Fußballstil ist, hat sich bereits bei Holstein Kiel, dem VfB Stuttgart und zuletzt beim HSV als Trainer etabliert. Trotz seiner Bemühungen verpasste er mit dem HSV zweimal den Aufstieg in die höchste Spielklasse nur knapp. Die Auswahl Walters wäre aufgrund der langjährigen Rivalität zwischen den beiden norddeutschen Vereinen besonders brisant. Darüber hinaus ist Walter für seine klare Haltung und selbstbewusste Art bekannt.
Zunächst galt Ole Werner als Favorit für den Posten; Medienberichte deuten jedoch darauf hin, dass er sich entweder zurückgezogen hat oder anderweitig gebunden ist. Ebenso wird Daniel Thioune als potenzieller Anwärter auf die Trainerstelle genannt.



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